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05.05.2018, 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin - Großer Saal
Konzerthausorchester Berlin, Andrea Marcon
Andere: Konzerthausorchester Berlin
Dirigent: Andrea Marcon
Violoncello: Pablo Ferrandez

mit Pause

Hätten Sie’s gewusst? Mozarts „Große g-Moll“ von 1788, gemeinsam mit der „Jupiter“ die berühmteste seiner Sinfonien, hat eine ältere Schwester in derselben wild-melancholischen Tonart, die der Komponist schon 15 Jahre früher schrieb. Ein Vorbild war möglicherweise Haydns Sinfonie Nr. 39, die heute ebenfalls erklingt, denn beide verbindet nicht nur die Tonart, sondern auch die Tatsache, dass dabei vier unserer Hornisten zu tun haben statt wie damals üblich zwei. Der deutsch-schwedische Komponist Joseph Martin Kraus mit dem Beinamen „Odenwälder Mozart“ teilt mit dem Wiener Meister dagegen sowohl das Geburts- wie auch das bedauerlich frühe Sterbejahr und ist hier ebenfalls mit einem Werk in Moll vertreten. In strahlendem Dur dagegen kommt zwischendurch Johann Sebastian Bachs berühmtester Sohn Carl Philipp Emanuel zu seinem Recht: Das Konzerthausorchester spielt unter Andrea Marcon eine seiner Sinfonien und begleitet außerdem den spanischen Solisten Pablo Ferrández, der ein edles und besonders altes Stradivari-Cello von 1696 mit dem Beinamen „Lord Aylesford“ spielt.

Joseph Haydn - Sinfonie Nr. 39 g-Moll Hob I:39
Wolfgang Amadeus Mozart - Sinfonie g-Moll KV 183
Pause
Carl Philipp Emanuel Bach - Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo A-Dur Wq 172
Carl Philipp Emanuel Bach - Sinfonie Es-Dur Wq 183/2
Joseph Martin Kraus - Sinfonie c-Moll