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14.05.2018, 20:00 Uhr
Foyer der Deutschen Oper Berlin
Lieder und Dichter IV: Une soirée française
Werke von Gabriel Fauré, Claude Debussy, Maurice Ravel u. a.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsche Oper Berlin und Haus für Poesie

Für die Qualität von Gedichten hatten die großen französischen Liedkomponisten ein untrügliches Gespür: Die großen französischen Liedkomponisten zeichnen sich aus durch ihr untrügliches Gespür für die Qualität lyrischer Texte. Gabriel Fauré, Maurice Ravel und Claude Debussy bedienten sich bei den besten Dichtern ihrer Zeit und setzten kongenial die Klangpoesie eines Stéphane Mallarmé oder eines Paul Verlaine in Musik um. Lieder und Dichter präsentiert einige der schönsten Beispiele dieser Kunst und hat mit Thomas Blondelle und Elena Tsallagova zwei Sänger aus dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin zur Verfügung, die das Spiel mit den Nuancen von Klang und Diktion meisterhaft beherrschen. Die Dichterin des Abends ist Dagmara Kraus (geb. 1981 in Wrocław, Polen). In ihren vokabelfrohen Gedichten operiert sie mal collagierend, mal anagrammierend. Sie übersetzt rein dem Klang nach aus alten französischen Lehrbüchern oder bedient sich bei modernen Plansprachen. Ihr jüngstes Buch „wehbuch“ (roughbooks 2016) enthält „undichte prosagen“. Für Lieder und Dichter hat Dagmara Kraus eigens Texte geschrieben, mit denen sie auf das französische Liedprogramm reagiert.

Klassisches Kunstlied und moderne Lyrik: Die Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Haus für Poesie vereint Liederabend und Dichterlesung. An jedem der vier Abende im Foyer der Deutschen Oper wird ein Dichter eigene Werke vorstellen, die in inhaltlichem Bezug zu den Liedern des Programms stehen.

Auf dem Programm

Gabriel Fauré (1845 – 1924)
„Le papillon et la fleur“, Op. 1, Nr. 1. (Victor Hugo)
„Ici-bas“, Op. 8, Nr. 3 (Sully Prudhomme)
„Les roses d'Ispahan“, Op. 39, Nr. 4 (Charles Leconte de Lisle)
„Clair de lune“, Op. 46, Nr. 2 (Paul Verlaine)

Léo Delibes (1836 – 1891)
„Les filles de Cadix“ (Alfred de Musset)

Lesung

Francis Poulenc (1899 – 1963)
„Le Bestiaire ou Cortège d'Orphée“ (Guillaume Apollinaire)
1 – „Le Dromadaire“
2 – „Le Chèvre du Thibet“
3 – „La Sauterelle“
4 – „Le Dauphin“
5 – „L'Ecrevisse“
6 – „La Carpe“

Thomas Blondelle
„Le Bestiaire secondaire“ (Guillaume Apollinaire)
1 – „La Tortue“
2 – „Le Chat“
3 – „Le Lion“
4 – „Le Paon“
5 – „Le Serpent“
6 – „L'Ibis

Erik Satie (1866 – 1925)
Trois Mélodies
1 – „La Statue de Bronze“
2 – „Daphénéo“
3 – „Le Chapelier“

*** Pause ***
Claude Debussy (1862 – 1918)
„Nuits d'Etoiles“ (Théodore de Banville)
„Claire de Lune“ (Paul Verlaine)
„Aquarelles I. Green“ (Paul Verlaine)
„Pierrot“ (Théodore de Banville)

Lesung

Francis Poulenc (1899 – 1963)
„Banalités“ (Guillaume Apollinaire)
1 – „Chanson d'Orkenise“
2 – „Hôtel“
3 – „Fagnes de Wallonie“
4 – „Voyage à Paris“
5 – „Sanglots“

Ernest Chausson (1855 – 1899)
Réveil (Honoré de Balzac)