In der Komischen Oper Berlin geht es durchaus auch mal lustig zu, der Name leitet sich aber vom Gattungsbegriff der französischen »opéra comique« ab und steht für ein lebendiges, publikumsnahes Musiktheater, in welchem Musik und Szene sich gegenseitig bedingen. Im Mittelpunkt steht ein festes Ensemble virtuoser Sänger-Darsteller, das die gesamte Bandbreite des Musiktheaters präsentiert, von den ältesten Opern Claudio Monteverdis bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke, von den Opern Mozarts bis zur Berliner Jazz-Operette der 20er und 30er Jahre. Um dem dramatischen Geschehen auf der Bühne unmittelbar folgen zu können, wird - mit wenigen Ausnahmen - der Großteil der Vorstellungen an der Komischen Oper Berlin in deutscher Sprache dargeboten. Zudem erlauben individuelle Displays, die in die Bestuhlung integriert sind, die Mitverfolgung des gesungenen Textes in Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch.

Der aus Australien stammende Regisseur Barrie Kosky ist ab der Spielzeit 2012/13 Chefregisseur und Intendant des Hauses, Henrik Nánási ist Generalmusikdirektor.

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