Ensemble

Musikalische Leitung
Ainārs Rubiķis
Inszenierung
Robert Carsen
Bühnenbild
Michael Levine
Kostüme
Petra Reinhardt
Choreographie
Rebecca Howell
Dramaturgie
Maximilian Hagemeyer
Chöre
David Cavelius
Kinderchor
Dagmar Fiebach
Licht
Robert Carsen, Peter van Praet
Video
Will Duke
Paul
Aleš Briscein
Marietta/Erscheinung Maries
Sara Jakubiak
Frank, Pauls Freund/Fritz, der Pierrot
Günter Papendell
Brigitta, Pauls Haushälterin
Maria Fiselier
Juliette
Georgina Melville
Lucienne
Marta Mika
Victorin
Adrian Strooper
Graf Albert
Ivan Turšić
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Kinderchor der Komischen Oper Berlin
Tänzer
Kai Braithwaite /Michael Fernandez /Hunter Jaques /Davide de Biasi /Danilo Brunetti /Daniel Ojeda /Paul Gerritsen /Lorenzo Soragni

Die tote Stadt

Mit einem musikalischen Psychothriller über die Schwierigkeit loszulassen und die Notwendigkeit, es dennoch zu tun, gibt der kanadische Star-Regisseur Robert Carsen an der Seite des neuen Generalmusikdirektors Ainārs Rubiķis sein Debüt an der Komischen Oper Berlin. In den Hauptrollen sind die Amerikanerin Sara Jakubiak, deren »beeindruckend samtweichen Sopran« die New York Times bestaunte, und Aleš Briscein, am Haus zuletzt als Lenski in Jewgeni Onegin gefeiert, zu erleben.
Facebook Twitter Facebook Twitter Nach dem Tod seiner Frau Marie hat sich Paul vollkommen in seine »Kirche des Gewesenen« zurückgezogen. Abgeschottet nach außen lebt er einzig der Erinnerung an die Verstorbene, als eines Tages die Tänzerin Marietta auftaucht, die Marie zum Verwechseln ähnlich sieht. Er verliebt sich in sie und will doch letztlich nur die verlorene Tote wieder zum Leben erwecken. Immer mehr verstrickt sich Paul in seiner besessenen Liebe, bis es zur Katastrophe kommt. Oder war alles nur ein Traum? Ein Streich des Unbewussten? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Tod der geliebten Frau? Tief hinein ins undurchdringbare Gewirr des Unbewussten führt das spätromantische Meisterwerk des erst 20-jährigen Korngold. Als Vorlage der Oper diente der symbolistische Kultroman Bruges-la-Morte (Das tote Brügge) des Belgiers Georges Rodenbach, der in seiner Morbidität und symbolträchtigen Vieldeutigkeit ganz den Geist des Fin de Siècle atmet. Korngold, der sich mit seinem ersten abendfüllenden Bühnenwerk die Opernwelt eroberte, zählte zeitweilig neben Richard Strauss zu den meistgespielten Komponisten auf deutschsprachigen Bühnen, ehe die Nationalsozialisten seiner Opernkarriere ein jähes Ende setzten. In den letzten Jahrzehnten erfährt Korngolds Werk endlich die ihm gebührende Renaissance. Libretto von Paul Schott, nach dem Roman Bruges-la-Morte von Georges Rodenbach
HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Die unbeantworteten Fragen ... Regisseur Robert Carsen und Dirigent Ainārs Rubiķis über Leerstellen, Manie und Leichtigkeit Das P r o g r ammh e f t zum Blä t t e r n ... Danke Erzähl' deinen Freunden von uns! Facebook Twitter

Oper in drei Bildern [1920]
Libretto von Paul Schott, nach dem Roman Bruges-la-Morte von Georges Rodenbach