Ensemble

Mezzosopran
Kristina Häger, Annika Schlicht
Klavier und Cembalo
Christopher White
Sopran
Natalie Buck, Sin Ae Choi
Alt
Senta Aue, Stephanie Lesch
Violine
Magdalena Heinz, Iris Menzel, Anne Schinz
Bratsche
Öykü Canpolat
Violoncello
Stephan Buchmiller, Margarethe Niebuhr
Flöte
Robert Lerch
Klarinette
Matthias Höfele
Oboe
Juan Pechuan Ramirez
Fagott
Paul-Gregor Straka
Horn
Pierre Azzuro

Präsentiert von taz.die Tageszeitung

1. Tischlereikonzert: Feminae

Hildegard von Bingen (1098 – 1179)
De Sancta Maria – Aus: Symphonia armoniae caelestium revelationum
„O virga mediatrix“
„O viridissima virga“

Isabella Leonarda (1620 – 1704)
Sonate Duodecima op. 16

Chaya Czernowin (*1957)
„For Violin Solo“, Version für Violoncello Solo

Amy Beach (1867–1944)
Quartet for Strings op. 89

Lieder für Mezzosopran und Klavier
Lili Boulanger (1893 – 1918) – „Reflets“ und „Attente“
Clara Schumann (1819 – 1896) – „Lorelei“
Josephine Caroline Lang (1815 - 1880) – „Mignons Klage“

Rebecca Clarke (1886 – 1979)
Prelude, Allegro und Pastorale für Viola und Klarinette

Grażyna Bacewicz (1909 - 1969)
Bläserquintett

Wo sind die Frauen in der Kompositionsgeschichte? Wer sind sie? Nur einige wenige wagten sich in die männerdominierten Kunst vor. Bis heute sind die meisten historischen Komponistinnen kaum bekannt. Im Tischlereikonzert präsentieren Musiker*innen des Orchesters persönliche Favoritinnen und ihre Werke. Angefangen im Mittelalter bei den geistlichen Gesängen von Hildegard von Bingen über Werke von Isabella Leonarda aus dem 17. Jahrhundert hin zu Amy Beach, der ersten amerikanischen Frau, die eine Sinfonie schrieb, bis zu den Vertreterinnen der Moderne.

Komponistinnen durch die Jahrhunderte