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Im November geht es zu zweit zu den Ensembles der roc berlin
Im November können Sie einen Freund oder eine Freundin unter 30 Jahren zu ClassicCard-Konditionen mit in die Konzerte der vier Ensembles der roc berlin nehmen. Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin und RIAS Kammerchor Berlin laden in die Philharmonie und ins Konzerthaus ein.

„Libera me“ überschreibt der RIAS Kammerchor Berlin sein Konzert am 22. November mit der Akademie für Alte Musik Berlin. Das Programm gilt Anton Bruckner. Es zeigt eine Seite Bruckners, die im professionellen Musikleben wenig gewürdigt wird: einen jungen Komponisten mit großen Vorbildern und eigener Tonsprache, die durch Erfahrung mit geistlicher Musik seit der Renaissance geschult war. Hauptstück des Abends ist sein einziges Requiem, das er als 24-Jähriger schrieb. Am Pult steht der ebenso versierte wie engagierte polnische Dirigent Łukasz Borowicz.

Hector Berlioz‘ Musik hat es Robin Ticciati, dem Chefdirigenten des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, angetan. Am 9. November nimmt er sich mit „Roméo et Juliette“ gemeinsam mit dem DSO, dem Rundfunkchor Berlin und einem exzellenten Solistentrio die kühne Synthese von Shakespeare und Beethoven vor, Berlioz‘ Testfall auf die Kraft der Musik: Was leistet sie allein, wo braucht sie die Worte, was geschieht mit einem Drama, dessen Zusammenhang nicht Handlung und Text, sondern die Tonkunst herstellt?
Am 16. und 17. November geht Ticciati der musikalischen Erlebniszeit nach. George Benjamins „Sudden Time“ führt auf zwei umfangreiche Werke ihres Genres hin: Ludwig van Beethovens Violinkonzert und Sergei Rachmaninoffs Zweite Sinfonie. Zuvor gastiert Stéphane Denève am 3. und 4. November mit Richard Strauss‘ herausfordernder „Alpensinfonie“, Jean Sibelius‘ Violinkonzert (Solist: Nikolaj Znaider) und Guillaume Connessons „Flammenschrift“, einer aktuellen Beethoven-Auseinandersetzung, beim DSO.

Sylvain Cambreling erwarb sich durch intensive Beschäftigung mit neuer Musik einen kreativen Zugang zur Tradition. Sein Programm mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am 25. November umkreist den (imaginären) Tanz mit zwei Ballettmusiken: Paul Dukas‘ „La Péri“ und Igor Strawinskys „Pulcinella“. Mittendrin: Sergei Prokofjews 2. Klavierkonzert, mit der vielleicht schwersten Kadenz aller Zeiten, interpretiert von Anna Vinnitskaya.
Der gebürtige Italiener Antonello Manacorda dirigiert das RSB am 30. November. Sein Streben nach Klarheit kommt Ludwig van Beethovens „kleiner“ Sinfonie Nr. 8 F-Dur und Franz Schuberts „Großer“ Sinfonie C-Dur zugute.
Die „Sieben Fragmente“ für Orchester des Berliner Komponisten Aribert Reimann reflektieren Robert Schumanns „letzten Gedanken“, der im langsamen Satz des Violinkonzerts (Solistin: Carolin Widmann) vorgeformt ist. Der junge russisch-finnische Dirigent Dima Slobodeniouk und das RSB lassen am 8. November den Werken von und um Schumann Ludwig van Beethovens Zweite folgen, die man eine „Zauberflötensinfonie“ nannte.

Im Dezember können Sie dann zu zweit die Vorstellungen der Staatsoper Berlin besuchen.
© Matthias Heyde