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05.12.2017, 20:00 Uhr
Foyer der Deutschen Oper Berlin

Kammerkonzert: Opera Fantasia
Opern-Fantasien und Bearbeitungen zu Werken von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Gioacchino Rossini, moderiert von Klaus Wallendorf.
Klarinette Matthias Höfele
Klavier Tatjana Blome
Moderation / Conference Klaus Wallendorf

*) Alle Ermäßigungsberechtigten erhalten Karten zum ermäßigten Preis von € 8,00 bereits im allgemeinen Vorverkauf. Bei Webbuchung wählen Sie bitte nach Auswahl des Platzes die Verkaufsart „ermäßigt“ im Pull-Down-Menu unter dem Saalplan. Bitte halten Sie einen entsprechenden Nachweis für die berechtigte Inanspruchnahme der Ermäßigung zur Kontrolle durch das Einlasspersonal bereit.

Das „Kammerensemble Classic der Deutschen Oper Berlin“ (KCDOB) gründete sich 1992 aus Musikern des Orchesters der Deutschen Oper Berlin, um in verschiedenen Besetzungen unbekannte und vergessene Werke der Frühklassik, Klassik und Romantik aufzuführen.

Dank der ausgeprägten Leidenschaft des Fagottisten und Gründers des Kammerensembles, Helge Bartholomäus, weltweit in Bibliotheken auf Entdeckungsjagd zu gehen, vergrößerte sich das Repertoire zusehends. So wurden u. a. zwei als verschollen geglaubte Sextette von Domenico Cimarosa sowie ein Sextett von Gustav Holst wieder entdeckt und aufgeführt.

Neben den regelmäßigen und viel beachteten Auftritten bei Festivals in Berlin und Deutschland, den Botschaften verschiedener Länder in Berlin, sind es die Konzertreisen nach Österreich (Wien), Spanien (Ibiza, Madrid, Festival International de música Almansa), Russland (Bernsteinfestival in Kaliningrad und Baltisk), Litauen (Nidda) und Italien (Festival Ecco Bajardo, Festival Port de Soller), die bei Publikum und Presse durch „ausgereiftes Spiel, den Klang und die ausgefallene Programmgestaltung“ große Beachtung fanden. Konzerte in der Deutschen Oper Berlin, im Musikinstrumenten-Museum Berlin, in der Gemäldegalerie in Dresden und in der Orangerie des Schlosses Neustrelitz wurden live vom Deutschland Radio Kultur und Radio3 Kultur (RBB) übertragen oder aufgezeichnet. Im Jahr 2000 gastierte das KCDOB auf Einladung der Musikakademie Rheinsberg im dortigen Schlosstheater mit Werken von Georg Abraham Schneider, der dort am Hofe Prinz Heinrichs, des Bruders von König Friedrich des Großen, sowie im Hoforchester in Berlin als Hornist wirkte.

In Zusammenarbeit mit den Nordischen Botschaften und in Koproduktion mit dem RBB entstand im Sommer 2001 eine CD mit neuen Werken skandinavischer Komponisten. In der CD-Reihe „Klang der Welt – Russland, Spanien, Brasilien“ (beim Label NCA) sind mit dem Ensemble weitere, hervorragend besprochene Einspielungen erschienen.

Die wichtigste Aufgabe eines Opernmusikers ist das Zusammenspiel mit der Singstimme. So war es ganz natürlich, dass ergänzend zu den Werken in kammermusikalischer Besetzung Bearbeitungen für Singstimme und Ensemble ins Repertoire Einzug hielten. International renommierte Solistinnen und Solisten wie Fionnuala McCarthy, Ofelia Sala, Adriane Queiroz, Raquela Sheeran, Jacquelyn Wagner, Martina Welschenbach, Patricia Freres, Elvira Hasanagic, Johan Reuter, Wookyung Kim, Markus Brück und Karo Katchaturyan gehören zu den Interpreten, mit denen das Kammerensemble zusammenarbeitet.

Zwei Einspielungen mit Arien und Ouvertüren aus romantischen Opern – „Rare Verdi“ (Grammy Award Nominierung) und „Drei Dichter“ – sind bei MSM in London veröffentlicht worden.

Im März 2015 feierte das Kammerensemble mit der „Opera Pasticcio“ mit der Sopranistin Patricia Freres und dem Tenor Karo Katchaturyan zum Thema MANON LESCAUT einen großen Publikumserfolg in Luxemburg.

Im Juni 2016 gastierte das KCDOB bei den „Brandenburgischen Sommerkonzerten“ – erstmalig mit der Sopranistin Elvira Hasanagic – mit seinem aktuellen Programm „Opera Fantasia“, das bekannte Sopran-Arien der italienischen Opernliteratur sowie Instrumentalbearbeitungen und Fantasien über Opernthemen verspricht. Klaus Wallendorf, langjähriger Hornist der Berliner Philharmoniker, den Sir Simon Rattle aufgrund seiner unverwechselbaren Moderationen als „lebenslangen Hofpoeten der Berliner Philharmoniker“ bezeichnete, bereichert dieses Programme mit seinen pointierten Anmerkungen und Conferencen.