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17.12.2017, 19:00 Uhr
Staatsoper Unter den Linden

ZUM AUGENBLICKE SAGEN: VERWEILE DOCH! »Szenen aus Goethes Faust«
Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Jürgen Flimm
Bühnenbild: Markus Lüpertz
Kostüme: Ursula Kudrna
Licht: Olaf Freese
Choreographie: Gail Skrela
Einstudierung Chor: Martin Wright
Einstudierung Kinderchor: Vinzenz Weissenburger
Dramaturgie: Detlef Giese
Faust, Doctor Marianus: Roman Trekel
Gretchen, Una Poenitentium: Elsa Dreisig
Mephistopheles, Böser Geist, Pater Profundus: René Pape
Marthe, Sorge, Mater Gloriosa: Katharina Kammerloher
Not, Magna Peccatrix: Evelin Novak
Mangel, Mulier Samaritana: Adriane Queiroz
Schuld, Maria Aegyptiaca: Natalia Skrycka
Ariel, Pater Ecstaticus: Stephan Rügamer
Pater Seraphicus: Gyula Orendt
Soli: Narine Yeghiyan, Florian Hoffmann, Jan Martiník
Faust, Herold: André Jung
Mephistopheles, Lieschen: Sven-Eric Bechtolf
Gretchen, Astrolog, Engel, Türmer: Meike Droste
Zueignung: Anna Tomowa-Sintow
Andere: Staatsopernchor, KINDERCHOR DER STAATSOPER UNTER DEN LINDEN, Staatskapelle Berlin

ca. 3:10 h | inklusive einer Pause

Die Produktion wird von ZDF/ARTE und UNITEL aufgezeichnet und live am 3. Oktober auf concert.arte.tv, auf www.staatsoper-berlin.de sowie um 21.05 Uhr bei ARTE TV ausgestrahlt.
Kein Oratorium, keine Oper und doch ein »Chef d’oeuvre«: Die »Szenen aus Goethes Faust«, zwischen 1844 und 1853 entstanden, haben Robert Schumann, jene Schlüsselgestalt der musikalischen Romantik, der es daran gelegen war, das Leben und die Kunst allumfassend zu »poetisieren«, lange und ausgiebig beschäftigt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Komponisten, die sich dem »Faust« widmeten, griff Schumann unmittelbar zu den Texten Goethes: Aus beiden Teilen der Tragödie wählte er sieben Szenen aus, um sie, eingeleitet durch eine musikalisch gestenreiche, »faustische« Ouvertüre, zu einem Werkganzen zu verknüpfen. Der Bogen spannt sich dabei von Fausts Begegnung mit Gretchen und deren Kummer und Verzweiflung über den geläuterten Titelhelden bis zu den abschließenden Szenen aus »Faust II«: seinem Dialog mit der Sorge, die ihn mit Blindheit geschlagen zurücklässt, seinen berühmten letzten Worten, seinem Tod und der Verklärung seines Unsterblichen. Schumanns Vertonung, die ein großes Aufgebot an Solisten, Chören und Orchestermusikern erfordert, beeindruckt durch ihre Tiefsinnigkeit und Expressivität ebenso wie durch ihre Vielgestaltigkeit und kompositorische Souveränität – ein Ausnahmewerk eines zentralen Künstlers des 19. Jahrhunderts.