- ein Jahr vorne sitzen
- Opern und Ballette für 10 €
- Konzerte für 8 €
- alle Vorteile für 15 € im Jahr
... Alles weitere hier

23.02.2018, 20:00 Uhr
Staatsoper - Neue Werkstatt
Sommertag
Ein Interview von Dramaturg Benjamin Wäntig mit Komponist Nikolaus Brass finden Sie auf unserem Blog.
Musikalische Leitung: Max Renne
Inszenierung: Eva-Maria Weiss
Ausstattung: Lisa Fütterer
Licht: Murat Özuzun
Dramaturgie: Benjamin Wäntig
Junge Frau: Sarah Aristidou
Frau: Olivia Stahn
Ältere Frau: Anne Schuldt
Die Freundin: Natalia Skrycka
Asle: Matthew Peña
Der Mann/Die Stimme: Bartosz Araszkiewicz
Ein Tänzer: Valentin Schmehl
Andere: MITGLIEDER DER STAATSKAPELLE BERLIN

VORWORT
Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Referent: Benjamin Wäntig
Seit vielen Jahren wartet eine Frau auf ihren Mann, der vor langer Zeit auf den Fjord hinausfuhr und spurlos verschwand. Als sie an einem schönen Sommertag Besuch von einer Freundin erhält, beginnt sie sich an den Tag der letzten Begegnung mit ihrem Mann Asle zu erinnern. In Rückblenden durchlebt sie abermals den Schmerz der die Beziehung prägenden Sprachlosigkeit und versucht, die Motive für sein Verschwinden zu ergründen.


2014 brachte der Münchner Komponist Nikolaus Brass mit »Sommertag« sein erstes Musiktheaterwerk zur Uraufführung. Die bedrückende Atmosphäre des gleichnamigen Theaterstücks des norwegischen Autors Jon Fosse übersetzt Brass hier eindringlich in Musik. Diese übernimmt über weite Strecken eine Kommentarfunktion bzw. wirkt als Ausdruck des im Text Nichtgesagten. Das zentrale Thema der Aufhebung der Zeit zeigt sich auch in der flexiblen Struktur der Stimmen, die an vielen Stellen vom Sänger- und Instrumentalensemble frei und somit in »Eigenzeit« gestaltet wird.