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20.05.2018, 19:00 Uhr
Staatsoper Unter den Linden


20. | 24. Mai 2018
01. | 07. | 15. | 22. Feb 2019
02. Mär 2019
25. | 27. Apr 2019
02. | 08. Mai 2019
Il barbiere di Siviglia
Musikalische Leitung: Daniel Cohen
Inszenierung: Ruth Berghaus
Bühnenbild, Kostüme: Achim Freyer
Graf Almaviva: Dmitry Korchak
Doktor Bartolo: Renato Girolami
Rosina: Tara Erraught
Don Basilio: Jan Martiník
Berta: Adriane Queiroz
Figaro: Tassis Christoyannis
Fiorillo: David Oštrek
Ambrosio: Florian Eckhardt
Andere: STAATSOPERNCHOR, STAATSKAPELLE BERLIN

2:45 h | inklusive 1 Pause

Unter dem Decknamen »Lindoro« hat der wohlhabende Graf Almaviva als vermeintlicher Student das Herz der schönen Rosina erobert. Doch leider möchte Dr. Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens, sein Mündel selbst ehelichen und versucht daher alle Verehrer von Rosina fernzuhalten. Zum Glück steht »Lindoro« jedoch der ebenso einfallsreiche wie liebenswerte Barbier Figaro zur Seite. Mithilfe verschiedener Maskeraden und allerlei mehr oder weniger raffiniert eingefädelten Verwicklungen führen Figaro und Almaviva den alten Bartolo hinters Licht und ebnen so den Weg zum Liebesglück des Grafen mit seiner Rosina.

Mit seinem »Barbiere di Siviglia« schuf der fast 24-jährige Rossini innerhalb von nur drei Wochen ein geistreiches, prickelnd-feuriges und pulsierendes Meisterwerk ganz im Sinne der italienischen Opera buffa. Als Vorlage dazu diente ihm das Schauspiel »La Précaution inutile ou le Barbier de Séville« des französischen Dichters, Geheimagenten und Waffenschmugglers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1772, das die Vorgeschichte zu Mozarts »Le nozze di Figaro« erzählt. Rossinis humorvoll gezeichnete Charaktere, die brillanten Solopartien, mitreißenden Melodien und temporeichen Ensembles kommen in Ruth Berghaus’ zeitloser Inszenierung aus dem Jahr 1968 (mit dem genial-einfachen Bühnenbild des jungen Achim Freyer) voll zur Geltung: Sie strotzt nur so vor Lebendigkeit und Situationskomik und hat auch nach über 350 Aufführungen nichts an jugendlicher Frische und vitaler Fröhlichkeit eingebüßt.