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15.06.2018, 20:00 Uhr
Staatsoper - Neue Werkstatt

Berliner Atonale II
Sopran: Ramina Abdulla-Zade
Mezzosopran: Claudia Herr
Bariton: Thorbjörn Björnsson, Manuel Nickert
Violoncello: Ulrike Brand
Percussion: Sabrina Ma
Klavier: Martin Schneuing
Elektronik: Martin Daske
Moderation: Tanja Langer

Die Oper Ovartaci ist inspiriert von Werk und Leben des dänischen Künstlers Louis Marcussen (1894-1985), der 56 Jahre seines Lebens in psychiatrischen Einrichtungen verbrachte. Er hatte das Glück, dass die behandelnden Ärzte ihm gestatteten, künstlerisch tätig zu werden, sein Werk fand noch zu Lebzeiten Anerkennung. Marcussen gab sich selbst den Namen Ovartaci, frei nach dem jütländischen Wort „Overtossi“: „Ober-Idiot“. Seine Arbeiten sind heute in einem eigenen Museum in Aarhus zu besichtigen: eigenwillige Fabelwesen, halb Mensch, halb Tier, aus Pappmaché und Sardinenbüchsen, Pfeifenhalter aus Zahnpastatuben, Gemälde und Flug-objekte. Er kreierte Wörterbücher für eine künftige Weltsprache (Chinesisch) und erfand sich ein Universum aus Spielgefährten. Was ihn darüber hinaus zu einer faszinierenden Gestalt macht, ist sein dringlicher Wunsch, eine Frau zu sein; wiederholt versuchte er sich selbst zu kastrieren, was ihm schließlich gelang und dazu führte, dass der dänische Chirurg Dr. Barfood bei ihm im Alter von 63 die Geschlechtsumwandlung vollzog.

»der eine Wahn: Ovartaci – die kompletten Szenen der Oper«

Rainer Rubbert: OVARTACI ALS HEIZER IM FRACHTDAMPFER HÖRT STIMMEN (2016)

Samuel Tramin: SIN-HU – OVARTACI MACHT KUNST (2016) DE

Eres Holz: I´M A LADY (2017) UA

Thomas Hennig: MY HATE IS STRONGER THAN YOURS (2017) UA

Gabriel Iranyi: TENDER DREAMS (2017) UA

Mayako Kubo: PUMA, BLUME, SCHMETTERLING /64 TIMES I WAS BORN (2016)

Helmut Zapf: HEISS ST DAS BLUT, KALT IST DER STAHL (2016)

Charlotte Seither: WANTING TO FLY I (2016)

Martin Daske: GET IT OVER – SMOKING WITH THE CHINESE MAN (2016)

Stefan Lienenkämper: SLEEP WELL, MY LOVE (2016)

Susanne Stelzenbach: LIEBE (2016)