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30.11.2017, 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin - Kleiner Saal
Haus-Konzert mit Vadim Gluzman, Johannes Moser und Yevgeny Sudbin
Violine: Vadim Gluzman
Violoncello: Johannes Moser
Klavier: Yevgeny Sudbin

Nicht mit einem der beiden großen Klaviertrios Franz Schuberts beginnen Vadim Gluzman, Johannes Moser und Yevgeny Sudbin das heutige Haus-Konzert, sondern mit dem stillen, aus einem einzelnen Adagio bestehenden sogenannten „Notturno“ aus einem seiner letzten beiden Lebensjahre. Die so populäre Besetzung des Klaviertrios war aber keineswegs Sache jedes Komponisten: „Wohl infolge der Beschaffenheit meiner Hörorgane vertrage ich die Verbindung von Klavier, Geige und Cello nicht“, schrieb Tschaikowsky mokant an seine Gönnerin Nadeschda von Meck, als sie sich 1880 erkundigte, wieso er eigentlich kein solches schreibe. Im Jahr darauf überwand der Komponist seine Abneigung und schrieb das elegische Werk in a-Moll mit der Widmung „À la mémoire d’un grand artiste“ als Nachruf auf den großen Pianisten Nikolaj Rubinstein, dessen plötzlicher Tod ihn sehr getroffen hatte. Auch im 20. Jahrhundert wuchs das Genre des Klaviertrios um weitere originelle Werke wie jenes von Arno Babadjanian aus dem Jahr 1952, das Harmonien, Rhythmen und Modi der Volksmusik seiner armenischen Heimat mit klassischer russischer Kompositionstradition verbindet.

Franz Schubert - Notturno für Klaviertrio Es-Dur D 897
Arno Babadjanian - Klaviertrio fis-Moll
Pause
Pjotr Tschaikowsky - Klaviertrio a-Moll op. 50