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28.11.2017, 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin - Kleiner Saal
Hagen Quartett
Andere: Hagen Quartett

Mit dem Hagen Quartett, das in den 1970er Jahren in Salzburg gegründet wurde und in dem bis heute drei Gründungsmitglieder, nämlich die Geschwister Lukas, Veronika und Clemens Hagen, musizieren, ist eines der führenden Streichquartette der letzten Dekaden bei uns zu Gast. Die Musiker beginnen das Konzert mit dem vierten der sechs frühen Streichquartette, die Ludwig van Beethoven um sein 30. Lebensjahr herum schrieb. Ein recht großer Sprung ist es vom Klassiker zu den „Fünf Stücken“, mit denen Anton Webern sich 1909 von fester Tonalität und tradierten Formen verabschiedete. Er findet zur für ihn typischen Verdichtung, die sich in besonderer Kürze niederschlägt. Die „Fünf Sätze“ sind mit rund zehn Minuten allerdings noch relativ lang – für seine „Sechs Bagatellen“ reichten ihm bald darauf ganze vier. „Quartettistische Gedanken im[m]er“ notierte Robert Schumann in sein Haushaltsbuch. Daraus wurden 1842 gleich drei Streichquartette auf einmal, die allesamt unter Opus 41 katalogisiert sind. Am 13. September machte er die fertigen Manuskripte seiner Frau Clara zum Geburtstagsgeschenk – „Entzücken bis ins Kleinste“ empfand daraufhin die erfreute Gattin. Möglicherweise am meisten über das Quartett op. 41 Nr. 3, das durch formale Geschlossenheit und kompositorischen Einfallsreichtum hervorsticht – vor allem das tief empfundene Adagio molto.

Ludwig van Beethoven - Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4
Anton Webern - Fünf Sätze für Streichquartett op. 5
Pause
Robert Schumann - Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3