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13.11.2017, 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin - Kleiner Saal
2 x hören ZEITGENÖSSISCH
Sopran: Anna Gütter
Violine: Judith Ingolfsson
Violoncello: Friedemann Ludwig
Klavier: Vladimir Stoupel
Moderation: Christian Jost

Vielleicht ohne Vorkenntnisse, auf jeden Fall ohne Programmheft oder Einführung – so setzt sich das Publikum hier einem Musikstück aus. Danach berichten unser Moderator Christian Jost und die beteiligten Künstler über die Hintergründe und Merkmale des Stücks, das daraufhin ein zweites Mal erklingt. Offiziell schrieb Dmitri Schostakowitsch seine Romanzen-Suite anlässlich des 50. Jahrestags der Oktoberrevolution. Allerdings wählte er dafür Texte des desillusionierten, früh verstorbenen Symbolisten Alexander Blok, die stark von existentiellen Ängsten und innerer Not durchzogen sind, so dass lediglich die Musik dem lyrischen Ich zeitweise Linderung verschafft. An der Uraufführung im Oktober 1967 war neben Mstislaw Rostropowitsch und David Oistrach auch die Sopranistin Galina Wischnewskaja beteiligt – Rostropowitschs Frau, der das Werk gewidmet ist. Bei uns übernimmt die Sopranistin Anna Gütter diesen Part und der Solo-Cellist des Konzerthausorchesters Friedemann Ludwig bildet mit der isländisch-amerikanischen Geigerin Judith Ingolfsson und dem russischstämmigen Pianisten Vladimir Stoupel das Klaviertrio.

Dmitri Schostakowitsch - Sieben Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok für Sopran und Klaviertrio op. 127