- ein Jahr vorne sitzen
- Opern und Ballette für 10 €
- Konzerte für 8 €
- alle Vorteile für 15 € im Jahr
... Alles weitere hier

30.06.2018, 19:30 Uhr
Komische Oper Berlin


16. | 24. | 28. Jun 2018
06. | 14. Jul 2018
Die Nase
Oper in drei Akten nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolai W. Gogol [1930]
Libretto von Dimitri D. Schostakowitsch, Jewgeni I. Samjatin, Georgi D. Ionin und Aleksandr G. Preis
Deutsche Textfassung von Ulrich Lenz
Koproduktion mit The Royal Opera House Covent Garden, der Opera Australia und dem TeatroReal, Madrid
Musikalische Leitung Ainārs Rubiķis
Inszenierung Barrie Kosky
Choreograph Otto Pichler
Bühnenbild und Licht Klaus Grünberg
Kostüme Buki Shiff
Dramaturgie Ulrich Lenz
Chöre David Cavelius
Platon Kusmitsch Kowaljow Günter Papendell
Ivan Jakowlewitsch / Leiter der Annoncenredaktion / Arzt Jens Larsen
Praskowja Ossipowna / Verkäuferin Rosie Aldridge
Polizeioberhaupt­meister / Eunuche Alexander Kravets
Wütender Mann in der Kathedrale / Eunuche / Jaryschkin Alexander Lewis
Iwan, Diener Kowaljows / Eunuche / Polizeiobermeister Ivan Turšić
Pelagea Grigorjewna Podtotschina Ursula Hesse von den Steinen
Trauernde Frau in der Kathedrale / Podtotschinas Tochter Mirka Wagner
Die alte Gräfin Christiane Oertel
Pjotr Fjodorowitsch / Oberst / 7. Student Christoph Späth

Als Don Giovanni gibt er den exaltierten bösen Clown, als jugendlicher Onegin verspielt er sein Liebesglück – nun zeigt Ensemblemitglied Günter Papendell eine weitere Facette seines Könnens: als eitler, nasenloser Kollegienassessor Kowaljow in Dmitri Schostakowitschs eigenwilliger Vertonung der grotesk-absurden Erzählung von Nikolai Gogol. Barrie Koskys umjubelte Debüt-Inszenierung am Royal Opera House Covent Garden ist nach einer Zwischenstation in Sydney nun auch in Berlin zu erleben.

Eines schönen Morgens nach durchzechter Nacht muss Kollegienassessor Kowaljow erschrocken feststellen, dass ihm seine Nase abhanden gekommen ist. Verzweifelt macht er sich auf die Suche. Eine andauernde Nasenlosigkeit würde das gesellschaftliche Aus für ihn bedeuten! In der Kathedrale glaubt er, seiner Nase zu begegnen, doch kann er sie nicht überzeugen, bei ihm zu bleiben. Von allen verspottet und verlacht, jagt Kowaljow wie in einem Albtraum dem unabhängig gewordenen Körperteil hinterher, bekommt es jedoch nie zu fassen. Endlich wird ihm die Nase vom Polizeioberhauptmeister höchstpersönlich zurückgebracht, doch will sie nicht im Gesicht haften bleiben! Nach weiteren demütigenden Erfahrungen befindet sich der widerspenstige Gesichtserker schließlich so plötzlich, wie er verschwunden war, wieder an seinem Platz – wo er hoffentlich auch bleibt.
Steppende Nasen, fahrende Rikscha-Tische, knallbunte Kostüme zwischen Folklore und Historismus in einem kühlen, trotz seiner Größe klaustrophobisch wirkenden Raum – Barrie Kosky inszeniert die surrealistische Geschichte um die Verlustängste und die Paranoia eines kleingeistigen Emporkömmlings als revueartiges Kaleidoskop der Eitelkeiten, eine verstörende Mischung aus Wozzeck und Alice im Wunderland. Libretto von Dimitri D. Schostakowitsch, Jewgeni I. Samjatin, Georgi D. Ionin und Aleksandr G. Preis
Deutsche Textfassung von Ulrich Lenz
Koproduktion mit The Royal Opera House Covent Garden, der Opera Australia und dem TeatroReal, Madrid W a s k o m m t ? Zeig' mir mehr! weniger Mi 21.02. Anatevka Do 22.02. Anatevka Fr 23.02. Sinfoniekonzert 4:
Jordan de Souza und Daniel Lozakovich Sa 24.02. Oper & Dinner mit Führung Sa 24.02. Die Perlen der Cleopatra So 25.02. Die Perlen der Cleopatra Do 01.03. Xerxes Mi 21.02. 11:00 Anatevka Do 22.02. 19:30 Anatevka Fr 23.02. 20:00 Sinfoniekonzert 4:
Jordan de Souza und Daniel Lozakovich Sa 24.02. 16:00 Oper & Dinner mit Führung Sa 24.02. 19:30 Die Perlen der Cleopatra So 25.02. 18:00 Die Perlen der Cleopatra Do 01.03. 19:30 Xerxes Fr 02.03. 19:30 Don Giovanni Sa 03.03. 19:30 Anatevka So 04.03. 16:00 Schneewittchen und die 77 Zwerge Fr 09.03. 19:30 Don Giovanni Sa 10.03. 17:00 Oper & Dinner Sa 10.03. 19:30 Die Perlen der Cleopatra So 11.03. 11:00 Kinderkonzert 3: Tempo! Tempo!