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05.11.2017, 18:00 Uhr
Komische Oper Berlin


Satyagraha
Oper in drei Akten [1980]
Musikalische Leitung Jonathan Stockhammer
Inszenierung und Choreographie Sidi Larbi Cherkaoui
Bühnenbild Henrik Ahr
Kostüme Jan-Jan van Essche
Dramaturgie Simon Berger /Pavel B. Jiracek
Chöre David Cavelius
Licht Roland Edrich
M. K. Gandhi Stefan Cifolelli
Miss Schlesen, seine Sekretärin Cathrin Lange
Mrs. Naidoo Mirka Wagner
Kasturbai, Gandhis Frau Karolina Gumos
Mr. Kallenbach Tom Erik Lie
Parsi Rustomji, indischer Mitarbeiter Tomasz Wija
Mrs. Alexander Katarzyna Włodarczyk
Lord Krishna Samuli Taskinen
Prince Arjuna Timothy Oliver
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin /Tänzer*innen Eastman, Antwerpen

»Seine Arbeit ist extrem mehrschichtig, mitunter verstörend und höchst theatral«, schwärmte die New York Times über Sidi Larbi Cherkaoui. »Aufführungen, die jeden neuen Trend des zeitgenössischen Tanztheaters aufzunehmen und wieder auszuspucken scheinen.« Der flämisch-marokkanische Tänzer und Choreograph und die von ihm gegründete Eastman Company sind längst Stars der internationalen Tanzszene. Der künstlerische Grenzgänger präsentiert eines der verrätseltsten Werke des 20. Jahrhunderts.
Der Trailer zeigt die Koproduktion am Theater Basel (Premiere war im April 2017).
Der Trailer zeigt die Koproduktion am Theater Basel (Premiere war im April 2017).
Drei Akte, drei Kontinente, vier historische Persönlichkeiten an sechs Stationen: Der Weg des indischen Politikers Mohandas Karamchand Gandhi zu »Mahatma«, der »großen Seele«, im Kampf gegen die britische Kolonialgewalt beginnt in Südafrika und endet mit dem Sieg der Unabhängigkeitsbewegung in Indien. Was seine Anhänger mit den Kämpfen anderer Unterdrückter, repräsentiert durch Leo Tolstoi, Rabindranath Tagore und Martin Luther King, verbindet, ist Satyagraha – das unbedingte und unbedingt gewaltlose Festhalten an der Wahrheit«. Längst ist er ein Klassiker der Avantgarden: der 1937 geborene amerikanische Komponist Philip Glass. Sein 1980 in Rotterdam uraufgeführtes Musiktheater Satyagraha ist vieles: Ideentheater, Anti-Oper, crossmediales Geschichtskunstwerk, politisches Statement und auch der Versuch, spirituelle Innerlichkeit und moderne Aufklärung im künstlerischen Ritus zu vereinen. Mahatma Gandhis Jugendjahre, sein Studium zentraler hinduistischer Schriften wie der Bhagavad-Gītā, die darin geschilderten Orte, Kämpfe und Entwicklungen werden von Glass mit den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts zu einer meditativ-minimalistischen Musiktheater-Reflexion im Namen von Frieden und politischer wie spiritueller Versöhnung vereint. Libretto von Philip Glass und Constance DeJong
Koproduktion mit dem Theater Basel und der Opera Vlaanderen