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23.12.2017, 19:30 Uhr
Komische Oper Berlin


Pelléas et Mélisande
Drame lyrique in fünf Akten [1902]
Musikalische Leitung Jordan de Souza
Inszenierung Barrie Kosky
Bühnenbild/Licht Klaus Grünberg
Co-Bühnenbildnerin Anne Kuhn
Kostüme Dinah Ehm
Dramaturgie Johanna Wall
Arkel, König von Allemonde Jens Larsen
Geneviève, Mutter von Pelléas und Golaud Nadine Weissmann
Pelléas Jonathan McGovern
Golaud Günter Papendell
Mélisande Nadja Mchantaf
Der kleine Yniold, Golauds Sohn aus erster Ehe Gregor-Michael Hoffmann
Ein Arzt / Die Stimme des Hirten Samuli Taskinen

3 h inkl. Pause

Barrie Kosky ist ein echter Inszenierungscoup an der Komischen Oper gelungen. Mit einer leisen, spannungsgeladenen schwarzweißen Inszenierung von Claude Debussys Meisterwerk »Pelléas et Melisande« (Berliner Morgenpost). Nadja Mchantaf als Mélisande, Dominik Köninger als Pelléas und Günter Papendell als Golaud erwecken die einzelnen Charaktere in ihrer psychischen Verstrickung zum Leben und zeichnen ein klaustrophobisches Geflecht aus Beziehung und Verlangen. Golaud, Enkel König Arkels von Allemonde, trifft fern der Welt auf die verlassene Mélisande. Ihre Krone ist unrettbar verloren, doch scheint sie das nicht zu kümmern. Sie folgt dem Prinzen. Zurück in der Heimat Golauds heiraten beide. Dort begegnet Mélisande aber auch dessen jüngerem Bruder Pelléas. Und auch wenn es lange keiner wahrhaben will, die Begegnung ist schicksalhaft und alles nimmt seinen unabdingbaren Lauf. Gegen alle Norm reduzierte Maurice Maeterlinck in seinen Dramen die äußere Handlung auf ein Minimum, alles Wesentliche findet sich in Andeutungen zwischen den Zeilen und entsteht einzig in der Empfindungs- und Imaginationskraft des Zuschauers. Die vieldeutigen Schwingungen der Vorlage fing Debussy als musikalisches Kammerspiel im Stil des Impressionismus auf kongeniale Weise ein. In der Inszenierung von Barrie Kosky entsteht das Psychogramm einer moribunden spätbürgerlichen Gesellschaft, die einer aus dem Gleichgewicht geratenen Welt nicht mehr entgegenzusetzen hat als den Trost einer feinziselierten Melancholie.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Jordan de Souza, neuer Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin und mit noch nicht einmal 30 Jahren ein Shooting-Star der internationalen Dirigentenszene. Dichtung von Maurice Maeterlinck
Koproduktion mit dem Nationaltheater Mannheim Highlights und Hintergründe aus der Probenarbeit zu Pelléas et Mélisande mit Regisseur Barrie Kosky, Dirigent Jordan de Souza und den beiden Sänger*innen Nadja Mchantaf und Dominik Köninger ... Highlights und Hintergründe aus der Probenarbeit zu Pelléas et Mélisande mit Regisseur Barrie Kosky, Dirigent Jordan de Souza und den beiden Sänger*innen Nadja Mchantaf und Dominik Köninger ... HANDLUNG L'INTRIGUE KONU Interview mit Regisseur Barrie Kosky und Dirigent Jordan de Souza Ein Uhrwerk des Schreckens und der Schönheit Das P r o g r ammh e f t zum Blä t t e r n ... Veranstaltung teilen Facebook Twitter W a s k o m m t? Zeig' mir mehr! weniger Do 14.12. Pelléas et Mélisande Fr 15.12. Führung Spezial Maske Fr 15.12. Die Zauberflöte Sa 16.12. Führung Spezial Maske Sa 16.12. Führung Sa 16.12. Anatevka So 17.12. Märchen im Grand-Hotel Do 14.12. 19:30 Pelléas et Mélisande Fr 15.12. 16:00 Führung Spezial Maske Fr 15.12. 19:30 Die Zauberflöte Sa 16.12. 14:00 Führung Spezial Maske Sa 16.12. 16:00 Führung Sa 16.12. 19:30 Anatevka So 17.12. 18:00 Märchen im Grand-Hotel Mo 18.12. 11:00 Die Bremer Stadtmusikanten
Bremen Mızıkacıları Mo 18.12. 19:30 Die Zauberflöte Di 19.12. 19:30 Die schöne Helena Mi 20.12. 19:30 Die Zauberflöte Do 21.12. 19:30 Anatevka Fr 22.12. 19:30 Anatevka Sa 23.12. 19:30 Pelléas et Mélisande