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18.06.2017, 19:00 Uhr
Komische Oper Berlin
Premiere


24. | 28. Jun 2017
06. | 08. | 14. Jul 2017
Zoroastre
Tragédie lyrique in fünf Akten [1756]
Musikalische Leitung Christian Curnyn
Inszenierung Tobias Kratzer
Bühnenbild und Kostüme Rainer Sellmaier
Video Manuel Braun
Chöre David Cavelius
Licht Diego Leetz
Zoroastre Thomas Walker
Abramane Thomas Dolié
Amélite Katherine Watson
Érinice Nadja Mchantaf
La Vengeance Tom Erik Lie
Zopire Denis Milo
Narbanor Daniil Chesnokov
Oromasès/Ariman Johnathan McCullough
Céphie Katarzyna Włodarczyk
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin

Jean-Philippe Rameau, Enfant terrible und Neuerer der französischen Barockmusik, schuf mit seiner Tragédie lyrique  Zoroastre  eine harmonisch unerhört frische und farbenreiche Rarität, die – anknüpfend an Barrie Koskys preisgekrönte Inszenierung von  Castor et Pollux  – in dieser Spielzeit erstmals in Berlin zu erleben ist. Am Pult sorgt erneut der britische Rameau-Spezialist Christian Curnyn für das authentische Klangbild. Der erfolgreiche, junge Regisseur Tobias Kratzer, der 2019 den  Tannhäuser  in Bayreuth inszenieren wird, stellt sich erstmals dem Berliner Publikum vor. Ein Jahr vor der Premiere hat Regisseur Tobias Kratzer der Komischen Oper Berlin bereits dieses kurze Video über Zoroastre geschickt.   Es zeigt sich: auch in den turbulentesten Momenten verliert Kratzer nicht den Überblick. Ein Jahr vor der Premiere hat Regisseur Tobias Kratzer der Komischen Oper Berlin bereits dieses kurze Video über Zoroastre geschickt.   Es zeigt sich: auch in den turbulentesten Momenten verliert Kratzer nicht den Überblick. Der König ist tot, die Ordnung dahin. Im Reiche Baktrien – im heutigen Norden Afghanistans – hat Abramane die Macht an sich gerissen. Er begehrt die rechtmäßige Thronfolgerin Amélite. Diese liebt jedoch Zoroastre, genau wie ihre Rivalin Erinice, die ihrerseits Anspruch auf die Königswürde erhebt. So verbünden sich die Frevler Abramane und Erinice gegen die Gerechten Zoroastre und Amélite in einem Kampf aller Mächte des Himmels und der Erde gegen die der Hölle.
Ob als Vorreiter der Aufklärung oder magischer Schamane – Zoroastre, hierzulande besser bekannt unter dem Namen Zarathustra, umweht seit jeher der Hauch des Rätselhaften. Schon lange vor Friedrich Nietzsche faszinierte der altiranische Religionsstifter die Dichter und Denker der französischen Aufklärung. Das ewige Ringen des Guten mit dem Bösen steht im Zentrum des Librettos von Louis Cahusac, einem bekennenden Freimaurer. Nicht von ungefähr ist im Priester Zoroastre das Vorbild für Mozarts ebenso gütigen wie gewalttätigen Sarastro aus Die Zauberflöte zu erkennen. In den mythischen Inhalten der Oper spiegelt sich das ungebrochen aktuelle Ideal des aufgeklärten Menschen, der sich als vernunftbegabtes Wesen immer wieder aufs Neue frei für das Gute entscheiden kann und auch muss. Libretto von Louis Cahusac Veranstaltung teilen Facebook Twitter W a s k o m m t ? zeig mir mehr weniger Di 23.05. Duato | Shechter Mi 24.05. Duato | Shechter Do 25.05. Medea Fr 26.05. Die Krönung der Poppea Sa 27.05. Schneewittchen und die 77 Zwerge So 28.05. Don Giovanni Mo 29.05. Duato | Shechter Di 23.05. 19:30 Duato | Shechter Mi 24.05. 19:30 Duato | Shechter Do 25.05. 19:00 Medea Fr 26.05. 19:30 Die Krönung der Poppea Sa 27.05. 18:00 Schneewittchen und die 77 Zwerge So 28.05. 18:00 Don Giovanni Mo 29.05. 19:30 Duato | Shechter Fr 02.06. 19:30 Carmen Sa 03.06. 19:00 Die Krönung der Poppea So 04.06. 18:00 Duato | Shechter Mo 05.06. 19:00 Medea Fr 09.06. 20:00 Duato | Shechter Sa 10.06. 19:30 Der Jahrmarkt von Sorotschinzi So 11.06. 16:00 Duato | Shechter