- ein Jahr vorne sitzen
- Opern und Ballette für 10 €
- Konzerte für 8 €
- alle Vorteile für 15 € im Jahr
... Alles weitere hier

09.03.2018, 15:00 Uhr
Foyer der Deutschen Oper Berlin

10. | 11. Mär 2018
Symposion: Oper und Film
9. – 11. März 2018 [Symposion im Foyer] / 8. – 23. März 2018 [Filmreihe im Zeughauskino]
Eintritt frei, keine Kartenvergabe

Eine Veranstaltungsreihe der Deutschen Oper Berlin in Kooperation mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, dem Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zeughauskino

Seit seinen Anfängen steht der Kinofilm in einem komplexen Konkurrenzverhältnis zur Oper. Bereits Giacomo Puccini und Richard Strauss reagierten künstlerisch auf das neue Massenmedium Kino, das seinerseits direkt an die Ästhetik und die Pathosformeln der großen Opernbühne anknüpfte.

Über neuere Genres wie die Fernseh-Oper, aber auch über die immer stärkere Nutzung filmischer Mittel auf der Opernbühne durch die Regie setzt sich dieses fruchtbare Wechselverhältnis bis heute fort. Besonders prägnant erscheint es in der Person Erich Wolfgang Korngolds, der nicht nur einer der gefeiertsten Opernkomponisten der zwanziger Jahre war, sondern als „Vater der Filmmusik“ auch Hollywood-Geschichte schrieb. Die Neuproduktion von Korngolds Oper DAS WUNDER DER HELIANE an der Deutschen Oper Berlin soll deshalb Anlass zu einem Symposion sein.

In Vorträgen, Diskussionen sowie einer Reihe von Filmen mit Musik Korngolds unternehmen die Deutsche Oper Berlin, das Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität, das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung und das Zeughauskino gemeinsam den Versuch, das Thema „Oper und Film“ in seinen verschiedenen Facetten zu beleuchten.

Wir laden Sie herzlich ein.

Freitag, 9. März 2018
15.00 Uhr: Der Klang der Bilder. Das Opernhafte im Kino.
Eröffnungsvortrag von Elisabeth Bronfen [Zürich]

16.30 Uhr: „Im Kino gewesen“ – komponiert. Puccini und der Film seiner Zeit.
Volker Mertens [Berlin]


Samstag, 10. März 2018
10.00 – 13.30 Uhr: Vom großen Reiz des Kamera-Mediums. FernsehOpern von Krenek, Menotti, Britten, Martinů und Strawinskij.
Norbert Abels [Frankfurt]

Mozart als TV-Serie. Überlegungen zu Peter Sellars Da-Ponte Zyklus
Uta Felten [Leipzig]

Exportschlager. CARMEN-Adaptionen im afrikanischen Kino.
Dirk Naguschewski [Berlin]

15.00 – 17.00 Uhr: „… jene Öffentlichkeit erreichen, die Musik hören möchte“. Musiktheater und Film in den 1920er Jahren.
Panja Mücke [Mannheim]

Mysterien – Mirakel – Marienspiele. Korngolds HELIANE und ihre filmischen Schwestern.
Arne Stollberg [Berlin]

Sonntag, 11. März 2018
11.00 – 13.00 Uhr: Beyond the Screen. Die Emanzipation der filmischen Bilder in zeitgenössischen Musiktheater-Produktionen.
David Roesner [München]

Ist die Leinwand die bessere Bühne?
Podiumsdiskussion mit Paul-Georg Dittrich, David Roesner, Volker Schlöndorff u. a.


Filmreihe
Begleitende Filmreihe im Zeughauskino
Alle Filme in englischer Sprache ohne Untertitel

8. März 2018, 20.00 Uhr: The Private Lives of Elizabeth and Essex
[USA 1939, R: Michael Curtiz] / 107 Minuten / Einführung: Arne Stollberg

9. März 2018, 20.00 Uhr: Deception
[USA 1946, R: Irving Rapper] / 115 Minuten / Einführung: Lukas Stern

11. März 2018, 20.00 Uhr: Kings Row
[USA 1942, R: Sam Wood] / 130 Minuten / Einführung: Stefan Willer
Wiederholung am 14. März 2018, 20.00 Uhr

13. März 2018, 20.00 Uhr: The Constant Nymph
[USA 1943, R: Edmund Goulding] / 112 Minuten / Einführung: Janina Müller
Wiederholung am 17. März 2018, 21.00 Uhr

21. März 2018, 20.00 Uhr: Devotion
[USA 1943 / 1946, R: Curtis Bernhardt] / 107 Minuten / Einführung: Stefanie Mathilde Frank

23. März 2018, 20.00 Uhr: Between Two Worlds
[USA 1944, R: Edward A. Blatt] / 112 Minuten / Einführung: Dorothea Hartmann