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10.11.2017, 15:00 Uhr
Foyer der Deutschen Oper Berlin

Symposion: 100 Jahre Wieland Wagner
10. – 11. November 2017
In Kooperation mit dem Richard-Wagner-Verband Berlin Brandenburg e. V. Mit freundlicher Unterstützung des Richard-Wagner-Verbands International, des Richard-Wagner-Verbands Würzburg- Unterfranken, der Mariann Steegmann Foundation Bremen und der Losito Kressmann-Zschach Foundation Berlin

Eng ist die Deutsche Oper Berlin seit ihrer Gründung 1912 mit dem Namen Wagner verbunden: Erbaut, um den Werken Richard Wagners in Berlin endlich eine adäquate Aufführungsstätte zu verschaffen, wurde das Haus an der Bismarckstraße ein halbes Jahrhundert später zu einer wichtigen Wirkungsstätte seines Enkels: Neben seinen Bayreuther Arbeiten begründeten nicht zuletzt die Inszenierungen, die Wieland Wagner für die Deutsche Oper Berlin schuf, seine Stellung als maßgeblicher deutscher Opernregisseur der sechziger Jahre. Hier inszenierte er ab 1959 in dichter Folge TRISTAN UND ISOLDE, LOHENGRIN, DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG und SALOME. Diese Wagnertradition der Deutschen Oper Berlin ist der Anlass für ein Symposion, das in Gesprächen sowohl die Persönlichkeit Wieland Wagners wie die wesentlichen Elemente seines Inszenierungsstils und seine Nachwirkungen thematisiert. Begleitet wird dieses Symposion, mit dem des 100. Geburtstags Wieland Wagners gedacht wird, durch drei Produktionen, die die Weiterentwicklung der Wagnerregie im 21. Jahrhundert zeigen. Mit den Aufführungen von LOHENGRIN, TANNHÄUSER und DER FLIEGENDE HOLLÄNDER in höchstrangiger Besetzung im Rahmen ihrer Wagner-Wochenenden unterstreicht die Deutsche Oper Berlin ihren Anspruch, auch weiterhin als eines der weltweit führenden Wagner-Häuser zu gelten.

Auf dem Programm

15.00 Uhr: Dr. Ingrid Kapsamer, Wien
Wieland Wagners „Kultisches Theater“ am Beispiel seiner Berliner Inszenierungen 1959 – 1962

16.00 Uhr: Anja Silja und Rainer Fineske
im Gespräch über ihre künstlerische Zusammenarbeit mit Wieland Wagner

17.00 Uhr: Josef Lienhart
Szene in Licht und Farbe: Wieland Wagner Bayreuth 1951 – 1966

18.00 – 19.00 Uhr: Wieland Wagner im Film „Bayreuth zwischen gestern und morgen“ [1967]