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28.05.2018, 19:30 Uhr
Deutsche Oper Berlin
Premiere


Maria Stuarda (konzertant)
Konzertante Oper
Lyrische Tragödie in zwei Akten
Libretto von Giuseppe Bardari nach Friedrich Schillers Drama „Maria Stuart“
Uraufführung am 30. Dezember 1835 am Teatro alla Scala in Mailand
Konzertante Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 28. Mai 2018
Musikalische Leitung Francesco Ivan Ciampa
Chöre Jeremy Bines
Maria Stuarda Diana Damrau
Elisabetta I. Jana Kurucová
Graf Leicester Javier Camarena
Georg Talbot Nicolas Testé
Sir William Cecil Dong-Hwan Lee
Anna Kennedy Annika Schlicht

2 Stunden 45 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts
Dass eine Oper verboten wurde, weil sie zu wirkungsstark war, konnte in den Jahren des „Risorgimento“, der italienischen Unabhängigkeitsbewegung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, niemanden erstaunen. Gaetano Donizetti war diesbezüglich vom Pech verfolgt. Seine Oper MARIA STUARDA hatte es besonders schwer. So soll die Königin beider Sizilien, Maria Christina von Neapel, bei einer Voraufführung während der Beichtszene am Ende des letzten Aktes so aufgewühlt gewesen sein, dass sie in Ohnmacht fiel. Das Werk wurde daraufhin kurzerhand verboten. Selbst wenn die Geschichte von der Ohnmacht nur eine Legende war – der Brisanz der Handlung tat dies keinen Abbruch. Eine Königin, die am Ende hingerichtet wird, war nach offizieller Lesart keine geeignete Opern-Heldin. Gegen Ende der 1950er Jahre wurde MARIA STUARDA wiederentdeckt und als das erkannt, was es ist: ein Meisterwerk des Belcanto und ein Höhepunkt für jeden Donizetti-Liebhaber. Nach Sängerinnen wie Joan Sutherland, Montserrat Caballé und zuletzt – auch an der Deutschen Oper Berlin Joyce DiDonato – stellt nun mit Diana Damrau eine der großen Belcanto-Primadonnen unserer Tage ihr Porträt der unglücklichen Herrscherin vor.