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20.05.2017, 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin - Kleiner Saal
Vogler Quartett
mit Pause

Das renommierte Vogler Quartett spielt seit seiner Gründung vor über 30 Jahren in gleicher Besetzung. Vielleicht ist das ebenso ein Geheimnis seines Erfolges wie die Tatsache, dass die vier Herren über die Grenzen des klassischen Quartett-Repertoires hinaus ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind. Das gilt auch für den heutigen Abend, an dem neben Werken von Haydn und Schubert auch eines von Hanns Eisler erklingt. Der österreichische Komponist mit den jüdischen Wurzeln, der seinen Lebensabend in Berlin verbrachte, war Schüler von Arnold Schönberg. Das zweisätzige Werk entspricht den strengen Regeln der von seinem Lehrer etablierten Kompositionsweise mit 12 aufeinander bezogenen Tönen, besticht dabei aber durch seine surreale Expressivität. Von bewegendem Ausdruck und nahezu sinfonischem Ausmaß sind auch die späten Quartett-Kompositionen Franz Schuberts, die zunehmend unter dem Eindruck beruflichem Misserfolg und Krankheit entstanden. Zu ihnen zählt das berühmte Werk mit dem Titel „Der Tod und das Mädchen“. Joseph Haydn dagegen stand bei der Komposition der sechs Quartette seines Opus 20 im Zenith seines Lebens. Im strahlenden C-Dur der Nr. 2 entwickelte er das Prinzip der Gleichberechtigung aller vier beteiligten Instrumente fort.

Joseph Haydn - Streichquartett C-Dur op. 20 Nr. 2 Hob III:32
Hanns Eisler - Streichquartett op. 75
Pause
Franz Schubert - Streichquartett d-Moll D 810 („Der Tod und das Mädchen“)