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28.04.2017, 22:30 Uhr
Konzerthaus Berlin - Kleiner Saal
Late-Night-Konzert
ohne Pause

„Ein Künstler zu sein, bedeutet, die Welt mit einem bestimmten Blick zu sehen. Wohl weil Alfreds Neugier unersättlich ist, hat er uns den Geist geöffnet,“ beginnt Pierre-Laurent Aimard eine Würdigung seines Freundes Alfred Brendel. Er übernimt den pianistischen Part des Late-Night-Konzerts mit Werken von Kurtág und Ligeti, wohingegen der Adressat unserer Hommage aus seiner Lyriksammlung „Spiegelbild und schwarzer Spuk“ liest. In Maestro Brendels Gedichten entfalten sich Musikwelt und Alltag so eindrücklich in skurrilen Details, dass man nach seiner Lesung keinen Flügel mehr betrachten wird, ohne an Stechbein den Klavierteufel zu denken oder daran, wieviel Ähnlichkeit dieses Instrument doch mit einem aufgehängten Schinken hat.

Werke von Ligeti und Kurtág
Lesung aus dem Gedichtband „Spiegelbild und schwarzer Spuk“