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21.03.2017, 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin - Kleiner Saal
Haus-Konzert mit Antoine Tamestit und Cédric Tiberghien
mit Pause

Es ist naheliegend, das mit warmem Bariton singende Cello ins Herz zu schließen oder die in höchste Höhen kletternde Virtuosität zu bewundern, die auf der Geige möglich ist. Die Bratsche, die sich in der Lage zwischen beiden eingerichtet hat, ist dagegen ein Instrument für Kenner – das kaum jemand so hinreißend zu spielen versteht wie der französische Meisterviolist Antoine Tamestit. Er tut dies oft auf der ältesten der besonders seltenen Bratschen des italienischen Geigenbaumeisters Stradivari aus dem Jahr 1672 – einer Leihgabe, die den Beinamen „Gustav Mahler“ trägt. Die zweigeteilte Dramaturgie des heutigen Konzertabends, bei dem der Bratschist von Pianist Cédric Tiberghien begleitet wird, kombiniert die frankophone paritätisch mit der deutsch-österreichischen Klangwelt des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: Bearbeitungen und Originalwerken für Viola und Klavier des Belgiers Henri Vieuxtemps und von Gabriel Fauré stehen solche von Alban Berg und Johannes Brahms gegenüber.

Henri Vieuxtemps - Sonate für Viola und Klavier B-Dur op. 36
Gabriel Fauré - Elegie für Viola und Klavier c-Moll op. 24
Henri Vieuxtemps - Capriccio für Viola solo
Gabriel Fauré - „Après un rêve“ op. 7 Nr. 1, bearbeitet für Viola und Klavier
Pause
Alban Berg - Klaviersonate op. 1
Johannes Brahms - „Nachtigall“ op. 97 Nr. 1, bearbeitet für Viola und Klavier
Alban Berg - „Die Nachtigall“ (aus „Sieben frühe Lieder“), bearbeitet für Viola und Klavier
Johannes Brahms - Sonate für Viola und Klavier Es-Dur op. 120 Nr. 2