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31.03.2017, 19:30 Uhr
Komische Oper Berlin
Repertoire


13. Apr 2017
12. | 20. Mai 2017
02. | 17. Jun 2017
Carmen
Opéra comique in vier Akten (1875)
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze
Musikalische Leitung Aziz Shokhakimov
Inszenierung Sebastian Baumgarten
Bühnenbild Thilo Reuther
Kostüme Ellen Hofmann
Dramaturgie Ingo Gerlach
Chöre David Cavelius
Licht Franck Evin
Video Jan Speckenbach
Carmen Karolina Gumos
Don José Timothy Richards
Micaela Adela Zaharia
Escamillo Günter Papendell
Zuniga Carsten Sabrowski
Frasquita Talya Lieberman
Mercedes Maria Fiselier
Dancairo Peter Renz
Tänzerin Manuela Ana Menjibar
Remendado Johannes Dunz
Morales Denis Milo
Gitarristen Rajko Schlee,Zamna Urista-Rojas

Dauer: 2 Stunden, 45 Minuten (eine Pause)
Kostenlose Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Foyer

Die meistgespielte Oper aller Zeiten über die Macht der Liebe, den Freiheitskampf des Eros und die Kraft des Lebens gegen Ausbeutung und unterdrückerische Gewalt in der Inszenierung von Sebastian Baumgarten mit Karolina Gumos in der Titelpartie.

Don José, einfacher Soldat, liebt Micaëla – doch Carmen verführt ihn und raubt ihm den Verstand. Im Streit erschlägt er eifersüchtig seinen Vorgesetzten – Zuniga war ebenfalls verliebt und für sie, Carmen, schließt José sich gar einer kriminellen Bande an. Doch die Liebe kennt nur Freiheit und Carmen bindet sich an keinen Mann. Tragisch endet Josés Tanz ums Gesetz, um Liebe und das unendliche Begehren …
Carmen ist alles: femme fatale, Magierin, politische Aktivistin und Botin des Todes und Priesterin der Liebe: »Wenn du mich nicht liebst, liebe ich dich; wenn ich dich liebe, nimm dich in acht!«

Obwohl Georges Bizet niemals jenseits der Pyrenäen war, ist seine musikalische Vision samt ihrer exotistischen Künstlichkeit derart zum Inbegriff des Spanischen geworden, dass sich zwischen Abbild und Realität kaum unterscheiden lässt. Die Verwicklungen des Soldaten Don José, der sich mit Leib, Seele und Eifersucht vom Hurrikan der Liebe tragen lässt, inszeniert Sebastian Baumgarten als Kriminalthriller in den Ruinen einer heutigen Welt, gezeichnet von Armut, Krise, Tod – und doch durchzogen von unbändigem Lebenswillen.

Im Repertoire seit 27. November 2011