- ein Jahr vorne sitzen
- Opern und Ballette für 10 €
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EIN JAHR GANZ VORNE SITZEN.
Die ClassicCard bietet Berlins Hochkultur auf vordersten Plätzen.

JUNG.
Die ClassicCard ist für alle unter 30*. Sie kostet einmalig 15 Euro und gilt ein Jahr ab dem persönlichen Wunschtermin.

SPONTAN.
Mit der ClassicCard gibt es ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn Karten zum Festpreis von 8 Euro für Konzerte bzw. 10 Euro für Oper und Ballett. Dabei sitzen Inhaber einer ClassicCard spontan ganz weit vorn. Dieses Angebot gilt, wenn an der Abendkasse noch Karten verfügbar sind. Finden Sie alle Informationen zu Werken und Termine hier .

ÜBERALL.
Die ClassicCard gilt für ein Jahr unbegrenzt bei drei Opernhäusern, drei Orchestern, zwei Chören und einem Ballett: Deutsche Oper Berlin / Komische Oper Berlin / Konzerthaus Berlin / Staatsballett Berlin / Staatsoper im Schiller Theater / Deutsches Symphonie-Orchester Berlin** / Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin** / Rundfunkchor Berlin** / RIAS Kammerchor**. Die Card kann beliebig oft bei den Eigenveranstaltungen der genannten Partner eingesetzt werden.

ZUSAMMEN.
In den laufenden Spielzeiten (September – Juni) gibt ein ClassicCard-Veranstalter im Wechsel die Möglichkeit, einen Freund oder eine Freundin zu ClassicCard-Konditionen in Oper, Ballett, Konzert mitzunehmen. Im Juli sind alle Veranstalter, die noch Vorstellungen / Konzerte spielen, MitGehHäuser. Einzige Bedingung: Der Freund oder die Freundin muss ebenfalls unter 30 sein.

MEHR SEHEN.
Zusätzlich zu Festpreistickets für die besten Plätze bietet die ClassicCard monatlich einen Bonus: vom Probenbesuch, über die Verlosung einer Statistenrolle bis hin zur Teilnahme an einer Orchesterfahrt – lassen Sie sich überraschen.

ONLINE.
www.classiccard.de - Das ist Ihr Medium! Hier finden Sie alle Veranstaltungen, die am Abend mit ClassicCard besucht werden können, das monatliche Bonus-Angebot, ClassicCard-Tipps und vieles mehr. Nicht vergessen … den monatlichen Newsletter zu bestellen, der Sie über alle Neuigkeiten informiert.

*) Bis einen Tag vor dem 30. Geburtstag kann man eine ClassicCard erwerben.
**) Ensembles der roc berlin.
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Nahezu jedem Konzert des 103-köpfigen Sinfonieorchesters mit einem Durchschnittsalter von ca. 43 Jahren und einem überdurchschnittlichen Anteil von weiblichen Mitgliedern wird mittlerweile ein elektrisierendes Leistungsniveau bescheinigt. Dies und ein markantes künstlerisches Profil verantwortet seit 2002 Marek Janowski als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent. Janowskis Maxime, wonach bei der Vervollkommnung des Orchesterklanges stets noch viel Luft nach oben ist, zeigt Wirkung bis hinein in jedes einzelne Konzert. Das Orchester selbst, aber auch das Publikum und die Medienöffentlichkeit reagieren sehr aufmerksam auf die zyklischen Programme um Schumann, Mozart, Hartmann, Schostakowitsch, Haydn, Henze, Bartók, Ravel, Bruckner, Strauss, Beethoven und Wagner. Die Erwartungen an die gemeinsame Zukunft des Orchesters und des Dirigenten, dem die Musikerinnen und Musiker 2008 die Position des Chefdirigenten auf Lebenszeit angetragen haben, sind höher denn je.

Seit Beginn der Ära Janowski kommen fähige junge Dirigenten der internationalen Musikszene zum RSB nach Berlin. Nach Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Yannick Nézet-Séguin, Juraj Valčuha, Vasily Petrenko, Ludovic Morlot, Jakub Hrůša und Karel Mark Chichon in den vergangenen Jahren debütieren in der Saison 2013/14 u. a. Alain Altinoglu (nachdem er mit dem RSB bereits im Studio gearbeitet hat), Brandon Keith Brown, Peter Oundjian und Mark Wigglesworth beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Die Gäste, unter ihnen auch Altmeister wie Kurt Masur, Stanisław Skrowaczewski und Rafael Frühbeck de Burgos, tragen gleichermaßen zum Repertoireprofil des RSB bei. Andrea Marcon aktiviert die Kompetenz des RSB für die Musik der Bach-Zeit, Frank Strobel sorgt für exemplarische Filmmusik-Konzerte, Heiko Mathias Förster erweitert das „Wagner für Kinder“-Engagement des RSB um den „Ring des Nibelungen“.

Wie bei jedem vollgültigen Sinfonieorchester steht die sinfonische Musik aller Epochen von der Vorklassik bis hin zur Moderne im Mittelpunkt der Arbeit. Das RSB ist seit seiner Gründung speziell mit der zeitgenössischen Musik vertraut. Bedeutende Komponisten des 20. Jahrhunderts traten selbst ans Pult dieses Orchesters oder führten als Solisten eigene Werke auf: Paul Hindemith, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Sergei Prokofjew, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Igor Strawinsky, Wladimir Vogel, Kurt Weill und Alexander Zemlinsky ebenso wie in jüngerer Zeit Krzysztof Penderecki, Peter Maxwell Davies, Friedrich Goldmann, Berthold Goldschmidt, Siegfried Matthus, Matthias Pintscher, Peter Ruzicka, Heinz Holliger, Daniel Schnyder oder Jörg Widmann. Zu den Aufgaben des RSB gehören neben den Berliner Sinfoniekonzerten, Kammerkonzerten, Familienkonzerten, Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen Gastauftritte auf wichtigen nationalen und internationalen Podien. Dort ist das RSB seit mehr als 50 Jahren ebenso zu erleben wie in Berlin. Neben regelmäßigen Tourneen nach Korea und Japan gastiert das Orchester auf europäischen Festivals und in deutschen Musikzentren. Dazu kommen die langjährigen Partnerschaften mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Choriner Musiksommer.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin geht zurück auf die erste musikalische Funkstunde des deutschen Rundfunks im Oktober 1923. Die Chefdirigenten (u. a. Sergiu Celibidache, Eugen Jochum, Hermann Abendroth, Rolf Kleinert, Heinz Rögner, Rafael Frühbeck de Burgos) formten einen Klangkörper, der bis 1994 in besonderer Weise die Wechselfälle der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert durchlaufen hat. Seitdem sorgt die im gleichen Jahr gegründete Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin (roc berlin) auch für das RSB für institutionelle Stabilität. Die roc berlin ist ein Verbund von vier hauptstädtischen Rundfunkklangkörpern (RIAS Kammerchor, Rundfunkchor Berlin, RSB, DSO Berlin), der von Deutschlandradio (40%), der Bundesrepublik Deutschland (35%), dem Land Berlin (20%) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5%) gemeinsam getragen wird.
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Mit dem 7. September 2012 wurde für das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO Berlin) ein neues Kapitel aufgeschlagen. Tugan Sokhiev stand im Rahmen des Musikfests Berlin erstmals als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter am Pult des DSO, auf den Tag 65 Jahre nach dem ersten öffentlichen Konzert des Orchesters. Nach zwei Jahren als Designierter Chefdirigent trat er damit offiziell die Nachfolge von Ferenc Fricsay, Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Vladimir Ashkenazy, Kent Nagano und Ingo Metzmacher an. Das Echo sprach für sich: »Sokhiev, ein federnd intelligenter, blitzschnell auf die Musik reagierender und sein Orchester packender Dirigent, beherrscht gleich beim Antrittskonzert mit leichter Hand Strawinskys ›Pulcinella‹-Suite und nach der Pause die in Deutschland selten aufgeführte Dritte Symphonie Serge Rachmaninoffs«, so die Süddeutsche Zeitung.

2013 blickt das DSO auf eine 67-jährige Tradition als Berliner Radio- und Konzertorchester zurück. 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS) gegründet, setzte sein erster Chefdirigent Ferenc Fricsay ab 1948 Maßstäbe im Repertoire, im Klangideal und in der Medienpräsenz. Musik des 20. Jahrhunderts bildete in der Programmgestaltung von Anfang an eine feste Größe neben den Interpretationen des klassischen Repertoires, die sich durch Transparenz, strukturelle Prägnanz und Plastizität auszeichneten.

Ab 1956 beteiligte sich der Sender Freies Berlin (heute Rundfunk Berlin-Brandenburg, rbb) an der Trägerschaft des Orchesters. Es änderte daher seinen Namen in Radio-Symphonie-Orchester Berlin (RSO Berlin). In Berlin und auf zahlreichen Tourneen, mit Rundfunk- und Fernsehproduktionen, seinen Konzertprogrammen wie durch bedeutende Dirigenten, die es an sich zu binden verstand, erwarb sich das RSO einen exzellenten Ruf. Nach Ferenc Fricsays frühem Tod übernahm der junge Lorin Maazel 1964 die künstlerische Verantwortung für das Orchester. Es folgten 1982 Riccardo Chailly und 1989 Vladimir Ashkenazy. 1993 änderte das RSO seinen Namen in Deutsches Symphonie-Orchester Berlin.

Mit dem 1. Januar 1994 wurde die bestehende RSO GmbH zur Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc berlin) erweitert. Deren Gesellschafter sind Deutschlandradio (40 %), die Bundesrepublik Deutschland (35 %), das Land Berlin (20 %) und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %).

Mit der Saison 2000|2001 wurde Kent Nagano zum Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter berufen. Er führte das Orchester zu Engagements u. a. bei den Salzburger Festspielen, im Baden-Badener Festspielhaus und im Pariser Théâtre du Châtelet. 2006 nahm Kent Nagano seinen Abschied, er ist dem Orchester seither als Ehrendirigent verbunden. Von 2007 bis 2010 hatte Ingo Metzmacher die Position als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des DSO inne. Seine Jahresprogramme zeichneten sich durch übergreifende Schwerpunkte aus. Mit der Einführung des Konzertformats der Casual Concerts unterstrich er die Offenheit des Orchesters und das Anliegen, neue Hörergruppen anzusprechen.

Die Symphoniekonzerte des DSO in der Berliner Philharmonie werden von Deutschlandradio Kultur und vom Kulturradio des rbb aufgezeichnet und in Deutschland sowie über die European Broadcasting Union regelmäßig auch europaweit und darüber hinaus gesendet. Ausgewählte Auslandskonzerte werden zudem von der Deutschen Welle, dem deutschen Auslandssender, für Rundfunk und Fernsehen mitgeschnitten und global verbreitet.

Auch mit zahlreichen ausgezeichneten CD-Einspielungen ist das DSO weltweit präsent. 2011 erhielt es für die Weltersteinspielung von Kaija Saariahos Oper ›L’amour de loin‹ unter Kent Naganos Leitung den ›Grammy Award‹. Unter den weiteren CD-Veröffentlichungen der letzten Jahre ragen Aufnahmen mit Ingo Metzmacher bei ›Phoenix Edition‹, Christoph Eschenbach bei ›Capriccio‹ und mit Yutaka Sado bei ›Challenge Classics‹ heraus. Aufnahmen zeitgenössischer Musik erschienen bei ›Neos‹ und ›Kairos‹. Weiterhin veröffentlichte das Orchester etliche Opern-Mitschnitte aus dem Festspielhaus Baden-Baden als DVD bei Arthaus Musik. Die von der Deutschen Welle produzierte DVD-Serie ›Monumente der Klassik‹ wurde mehrfach prämiert.

Über seine Konzerte in Berlin hinaus ist das DSO im Rahmen zahlreicher Gastspiele im internationalen Musikleben präsent. Konzertreisen führten das Orchester nach Russland, Asien, Nord- und Sudamerika sowie in den Libanon. In kontinuierlicher Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle und dem Auswärtigen Amt gastierte es in den letzten Jahren in Brasilien und Argentinien, in Japan, China, Malaysia sowie Abu-Dhabi und gab zahlreiche Tourneekonzerte in Osteuropa.

Neben Auftritten bei nationalen und internationalen Festspielen wie dem Rheingau Musik Festival, dem Edinburgh International Festival, den Salzburger Festspielen, den BBC Proms und dem Beethovenfest Bonn ist das DSO regelmäßig in den großen Konzertsälen Europas wie dem Wiener Musikverein, der Salle Pleyel in Paris oder dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel zu erleben.
Rundfunkchor Berlin
Ausgezeichnet mit drei Grammy Awards in den Jahren 2008, 2009 und 2011 sowie zwei ECHO-Klassik-Preisen allein im Jahr 2009 zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Als Profiensemble mit 64 festangestellten Sängerinnen und Sängern gibt er jährlich rund 50 Konzerte im In- und Ausland und verfügt über eine unverwechselbare Klangpersönlichkeit aus Homogenität, Wärme und Präzision. Seiner Tradition als ältester Rundfunkchor Deutschlands gemäß sind außerdem CD- und Rundfunkaufnahmen ein wichtiger Teil seiner Arbeit.

Der Schwerpunkt des Rundfunkchores Berlin liegt auf den großen chorsinfonischen Werken. A-cappella-Konzerte, szenische Projekte und Community-Events runden das Programm ab. Das Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Gegenwart. Das Ensemble holt vergessene, verdrängte und selten gespielte Werke und Komponisten ans Licht und engagiert sich mit Kompositionsaufträgen für die Zukunft der Chormusik – zuletzt an Qu Xia-Song, Maurico Kagel, Klaus Huber, Wolfgang Rihm, Frank Michael Beyer, Antony Pitts und Mark-Anthony Turnage, Esa Pekka-Salonen, Jonathan Harvey, Eric Whitacre und Brett Dean.

Der Rundfunkchor Berlin arbeitet mit allen bedeutenden Orchestern und Dirigenten der Welt zusammen, darunter die Wiener Philharmoniker, die New Yorker Philharmoniker und Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Christian Thielemann oder Daniel Barenboim. In Berlin verbinden ihn besonders intensive Partnerschaften mit den Berliner Philharmonikern sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und ihren Dirigenten.

Seit seiner Gründung im Frühjahr 1925 hat der Rundfunkchor Berlin regelmäßig in konzertanten, aber auch in szenischen Opern- und Operettenaufführungen unter Regisseuren wie Walter Felsenstein, Joachim Herz, Götz Friedrich, Ruth Berghaus und Harry Kupfer mitgewirkt. Dieses Engagement, das die Spontaneität, Körperlichkeit und Bühnenpräsenz des Ensembles herausfordert, kommt auch seinen Konzertauftritten zu Gute. Darum wird es sowohl in der Zusammenarbeit mit Sir Simon Rattle als auch mit eigenen interdisziplinären Projekten im Rahmen seiner Reihe Broadening the Scope of Choral Music konsequent fortgesetzt. Im Mai 2005 kam in diesem Zusammenhang Rodion Shchedrins Liturgie „Der versiegelte Engel“ als Drama für Chor und fünf Tänzer in einer Inszenierung des Berliner Choreographen Lars Scheibner zur Aufführung. Seither gibt es jedes Jahr ein neues Projekt mit Innovationscharakter.

Internationales Aufsehen erregt das Ensemble auch mit neuen Konzertformaten und Projekten im Education-Bereich. Mit seinen Aktivitäten für unterschiedliche Zielgruppen – dem großen Mitsingkonzert in der Philharmonie Berlin, dem LeaderChor Berlin für Führungskräfte, dem Fest der Kulturen für verschiedenste Nationalitäten und Chorkulturen – möchte der Rundfunkchor Berlin möglichst viele Menschen zum Singen bringen. Die Liederbörse für Kinder und Jugendliche ist das Mitsingkonzert für Berliner Schüler. Seine jüngste Initiative "SING!" zielt auf die nachhaltige Vernetzung verschiedener Partner, um das Singen als selbstverständlichen Teil des Schulalltags zu fördern. Mit der Akademie und der Internationalen Meisterklasse Berlin setzt sich der Rundfunkchor Berlin für professionelle Nachwuchssänger und -dirigenten ein.

„In den englischsprachigen Ländern sind die Hauptformen der Künste sprachlicher Natur“, erklärt Simon Halsey den gegenwärtigen Erfolg englischer Künstler wie Sir Simon Rattle auf dem Weltmarkt. „Darum müssen wir klassische Musik besser kommunizieren.“ Der Rundfunkchor Berlin hat als moderner, professioneller Konzertchor diesen Trend zu mehr Dialog und Offenheit erkannt und nimmt unter Simon Halsey den Dialog mit dem Publikum, den Dialog der Kulturen und den Dialog mit den großen Künstlerpersönlichkeiten der Welt mit allen Sinnen auf.
Staatsoper im Schiller Theater
Die Staatsoper Unter den Linden zog im Sommer 2010 in das Schiller Theater nach Charlottenburg. Wegen der notwendigen Sanierung des Stammhauses ist das bekannte Theater an der Bismarckstraße für drei Jahre die neue Heimat für das gesamte Ensemble und allen Mitarbeitern gemeinsam mit dem neuen Intendanten Jürgen Flimm – und Opernbühne für alle Berliner und Gäste unserer Stadt.

Das renommierte Schiller Theater galt lange Zeit als eines der führenden Sprechtheater im deutschsprachigen Raum. 1993 wurde das Haus trotz heftiger öffentlicher Kritik geschlossen und diente danach temporär als Veranstaltungsort für verschiedene Gastspiele. Seit 2009 wurde das Theater zu einem modernen Opernhaus mit hervorragender Akustik umgebaut, das sich technisch und konzeptionell auf dem neuesten Stand befindet. Architekten und Denkmalpflege verliehen diesem Juwel der Nachkriegsmoderne neuen Glanz – dem Besucher werden dadurch eindrucksvolle Opernerlebnisse ermöglicht. Die Staatsoper eröffnete am 3. Oktober 2010 auf den Tag genau siebzehn Jahre nach der Schließung ihre erste Spielzeit im Schiller Theater mit der Uraufführung von Jens Joneleits Oper Metanoia – über das denken hinaus –.

Das Opernhaus Unter den Linden wurde 1742 von Friedrich dem Großen gegründet und von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut und ist seit über 260 Jahren eine der traditionsreichsten und künstlerisch bedeutsamsten Bühnen der Welt. Persönlichkeiten wie Carl Heinrich Graun, Gaspare Spontini, Giacomo Meyerbeer, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Erich Kleiber, Otto Klemperer, Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan und Otmar Suitner haben das Haus entscheidend geprägt. Generalmusikdirektor seit über siebzehn Jahren ist Daniel Barenboim, der im Jahre 2000 von der Staatskapelle Berlin, dem Orchester der Staatsoper, als Dirigent auf Lebenszeit gewählt wurde. Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit steht der Anspruch, das Repertoire vom Barock bis hin zu Uraufführungen auf herausragendem musikalischem und szenischem Niveau zu präsentieren.

www.staatsoper-berlin.de
Deutsche Oper Berlin
Es war fast eine kleine Kulturrevolution, die Berlins Bürger wagten, als sie vor mehr als hundert Jahren im damals noch unabhängigen Charlottenburg die Deutsche Oper gründeten. Ein eigenes Opernhaus, das explizit auch dem modernen Musiktheater von Richard Wagner geweiht sein sollte – das war ein klares Gegenmodell zur ehrwürdigen Hofoper Unter den Linden. Und noch dazu war der Bau an der Bismarckstraße mit über 2000 Sitzplätzen nicht nur größer als alle anderen Theater der Stadt, sondern er setzte mit seinem Verzicht auf Logen das Ideal eines „demokratischen“ Opernhauses um, das von allen Plätzen die volle Sicht auf die Bühne bot. Dieser Tradition einer Bürgeroper ohne Pomp und Plüsch ist das Haus auch im 1961 eröffneten Neubau Fritz Bornemanns treu geblieben: Die hervorragenden Sicht- und Akustikverhältnisse bieten bis heute den Rahmen für ein Musiktheater von Ausnahmerang, das an jedem Abend von fast 2000 Besuchern erlebt werden kann. Und die großzügigen Foyers, deren architektonische Eleganz heute wieder neu wahrgenommen wird, sind nach wie vor einer der zentralen kulturellen Treffpunkte der Hauptstadt.

Regisseure wie Götz Friedrich und Hans Neuenfels, Dirigenten wie Ferenc Fricsay, Giuseppe Sinopoli und Christian Thielemann, aber auch Jahrhundertsänger wie Dietrich-Fischer-Dieskau, Christa Ludwig und Julia Varady haben die Geschichte dieses Hauses mitgeschrieben und dem Namen der Deutschen Oper einen internationalen Klang gegeben. Diese Tradition setzt das Haus bis in die Gegenwart fort, internationale Gesangsstars sind neben dem erstklassigen Ensemble in dem reichen Repertoire an Aufführungen zu erleben. Moderne Befragungen der großen Klassiker von Mozart über Verdi und Wagner bis zu Strauss und Puccini spielen hier ebenso eine wichtige Rolle wie die zeitgenössische Oper – z.B. Helmut Lachenmann „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ und Iannis Xenakis’ „Oresteia“. Das Orchester der Deutschen Oper Berlin gehört unter seinem Generalmusikdirektor Donald Runnicles zu den herausragenden Klangkörpern des Landes, neben den Opernabenden ist es u.a. im Rahmen des Musikfests Berlin in der Philharmonie zu erleben. Der vielgerühmte Chor wurde für seine exzellenten Leistungen schon mehrfach zum „Chor des Jahres“ gewählt.

Die Bandbreite der Inszenierungen der Deutschen Oper Berlin reicht von einer klassisch-naturalistischen „Tosca“ aus dem Jahr 1969 über einen Regieansatz unter Einbeziehung filmischer Mittel in „Rienzi“ (Regie: Philipp Stölzl) bis zu Produktionen wie „Rigoletto“ (Regie: Jan Bosse) und „Falstaff“ (Regie Christof Loy), die die jüngeren Entwicklungen des Theaters reflektieren. Ein weiteres Beispiel für die glänzenden Qualitäten des Hauses ist Robert Carsens Inszenierung „Die Liebe zu den drei Orangen“. Geschrieben von einem russischen Komponisten nach einer italienischen Vorlage, gesungen in französischer Sprache und uraufgeführt in den USA ist Sergej Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ vermutlich das internationalste unter den Erfolgsstücken des Opernrepertoires. Die skurrile Geschichte um den liebeskranken Prinzen und seine Orangenprinzessin ist jedoch nicht nur eine Märchenoper, sondern auch ein Stück über das Theater selbst: der kanadische Starregisseur Robert Carsen zeigt eine zweistündige Tour de force durch die Berliner Theater- und Showgeschichte von Brecht bis Berlinale – witzig, rasant, satirisch und garantiert unterhaltsam.

www.deutscheoperberlin.de
Staatsballett Berlin
Seit 2004 hat Berlin eine große eigenständige Ballett-Institution: Das Staatsballett Berlin. Die Ballett-Compagnie ging in diesem Jahr aus der Stiftung Oper in Berlin hervor, die vom Land Berlin ins Leben gerufen wurde, um für die drei institutionalisierten Berliner Musiktheater und das Ballett zeitgemäße Strukturen zu schaffen. Die vormaligen Ballett-Compagnien der drei Opernhäuser wurden in eine Institution überführt: das Staatsballett Berlin. Intendant Vladimir Malakhov, eine der renommiertesten und profiliertesten Künstler-Persönlichkeiten der Ballettwelt, ist ein Erbe anvertraut, das seine Wurzeln in einer abwechslungsreichen Ballettgeschichte hat: Die Kunstform Ballett hat in Berlin Tradition, hat Durststrecken überstanden und zahlreiche Sternstunden erlebt – Zeichen ihrer lebendigen Individualität.
Mit Vladimir Malakhov als Ballett-Intendanten sind die Weichen für die Zukunft gestellt: Als „Primus inter pares“ steht er an der Spitze einer klassisch geschulten Compagnie, die sich aus 88 Tänzerinnen und Tänzern, einem Principal Guest, und einem Eleven zusammensetzt; damit ist das Staatsballett Berlin gegenwärtig die größte Compagnie Deutschlands. Gemäß dem Leitsatz des Staatsballetts Berlin „die Tradition bewahren, die Gegenwart sichtbar machen und die Zukunft fördern“ ist es Vladimir Malakhovs Ziel, ein unverwechselbares Ensemble zu formen, die tänzerische Qualität zu sichern, und ein auf die Compagnie zugeschnittenes Repertoire aufzubauen. Das Staatsballett Berlin formuliert den Anspruch, nicht nur seinen Standort Berlin zur Hauptstadt des Tanzes zu machen, sondern auch von Berlin aus in die internationale Tanzwelt auszustrahlen und das Staatsballett Berlin international in dem Kreis der bedeutendsten Compagnien der Welt zu etablieren.

Das Staatsballett Berlin präsentiert seine Vorstellungen auf den Bühnen der Stiftung Oper in Berlin, an der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin und der Staatsoper Unter den Linden. Für die Zeit der Sanierung der Staatsoper Unter den Linden seit der Spielzeit 2010/2011 ist das Schiller Theater eine weitere Spielstätte für das Staatsballett Berlin.

Der größte Akzent der Spielplangestaltung für das Staatsballett Berlin liegt auf dem klassischen Repertoire, das durch Werke der klassischen Moderne ergänzt wird. Um den individuellen Stil des Ensembles zu entfalten und persönlich mit der Compagnie zu arbeiten, werden zeitgenössische Choreographen eingeladen. Eine experimentelle Plattform finden choreographisch ambitionierte Mitglieder des Ensembles im Projekt „Shut up and dance!“, das in regelmäßigen Abständen neu erarbeitet wird. Im zweijährigen Rhythmus veranstaltet das Staatsballett Berlin die Ballettwoche INTERNATIONAL DANCE SUMMIT BERLIN. Auf diesem Tanzgipfel begegnet das Staatsballett Berlin einer Gastcompagnie und macht den intensiven Austausch mit dem Publikum durch zahlreiche Sonder-veranstaltungen möglich.

www.staatsballett-berlin.de
Konzerthaus Berlin
Das Konzerthaus Berlin bietet Ihnen ein breit gefächertes Programm, vom Sinfoniekonzert über Kammermusik, von Musiktheaterproduktionen zu speziellen Kinderkonzerten, von Alter zu Neuer Musik.

Den größten Teil dieser Konzerte bestreitet unser Konzerthausorchester, das seit der Saison 2012/13 vom Chefdirigenten Iván Fischer geleitet wird. Viele weitere namhafte Solisten und Ensembles aus der ganzen Welt folgen der Einladung des Konzerthauses, um sich in Berlin zu präsentieren. In dieser Saison sind unter anderem die Camerata Salzburg, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die Academy of St Martin in the Fields, das Swedish Chamber Orchestra und die Junge Deutsche Philharmonie, die Geiger Christian Tetzlaff, Hilary Hahn und Viktoria Mullova, die Pianisten Igor Levit, Lise de la Salle und Anna Vinnitskaya und Dirigenten wie Paavo Järvi, Sir Neville Marriner, Jukka-Pekka Saraste und Wayne Marshall bei uns zu Gast.

Unsere beliebten Abonnementreihen – 12.000 Abonnenten sprechen hier für sich – fassen diese vielfältigen Konzerte zu verschiedenen Themen zusammen. Aber nicht nur in den Abos geben wir Ihnen die Möglichkeit, sich intensiver mit einem musikalischen Thema zu befassen. Auch unsere Programmschwerpunkte bieten traditionell besonders viel Raum zum intensiven Hören und angeregtem Austausch. Mit der Hommage widmen wir uns einer zentralen Person, mit dem Musik-Marathon einem Komponisten und mit dem Länderfestival der Musik eines Landes. Und beim Musikfest am Gendarmenmarkt gehen wir raus in die Nachbarschaft.

Musik nah bringen – das ist unser wesentliches Anliegen. Eine Reihe von besonderen Konzertformaten gibt Ihnen die Möglichkeit, sich unbefangen der klassischen Musik zu nähern, unter anderem in 2 x hören oder bei den Öffentlichen Proben des Konzerthausorchesters, bei denen Sie nicht nur einen ersten Eindruck vom Programm bekommen, sondern auch spannende Geschichten zu den gespielten Werken von den Dirigenten persönlich hören. Moderationen vom Dirigentenpult und Familienkonzerte zum Mitmachen und Entdecken gehören ebenfalls zu dieser Musikvermittlung.

Denn wir sind überzeugt: Musik bewegt und bringt zusammen!

www.konzerthaus.de
Komische Oper Berlin
In der Komischen Oper Berlin geht es durchaus auch mal lustig zu, der Name leitet sich aber vom Gattungsbegriff der französischen »opéra comique« ab und steht für ein lebendiges, publikumsnahes Musiktheater, in welchem Musik und Szene sich gegenseitig bedingen. Im Mittelpunkt steht ein festes Ensemble virtuoser Sänger-Darsteller, das die gesamte Bandbreite des Musiktheaters präsentiert, von den ältesten Opern Claudio Monteverdis bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke, von den Opern Mozarts bis zur Berliner Jazz-Operette der 20er und 30er Jahre. Um dem dramatischen Geschehen auf der Bühne unmittelbar folgen zu können, wird - mit wenigen Ausnahmen - der Großteil der Vorstellungen an der Komischen Oper Berlin in deutscher Sprache dargeboten. Zudem erlauben individuelle Displays, die in die Bestuhlung integriert sind, die Mitverfolgung des gesungenen Textes in Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch.

Der aus Australien stammende Regisseur Barrie Kosky ist ab der Spielzeit 2012/13 Chefregisseur und Intendant des Hauses, Henrik Nánási ist Generalmusikdirektor.

www.komische-oper-berlin.de
RIAS Kammerchor
Das künstlerische Profil des RIAS Kammerchores ist unverwechselbar. Unter den Berufschören ist der RIAS Kammerchor der Pionier in historischer Aufführungspraxis. Seit seiner Gründung setzt er sich außerdem beispielhaft für die Musik der Gegenwart und der Moderne ein. In diesem Spannungsfeld gewinnen auch die Werke des klassischen und romantischen Repertoires in den Interpretationen des Chores intensive Klangrede mit Tiefenschärfe. Unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann, seit 2007 Chefdirigent, hat der Chor vor allem in der Breite seiner stilistischen Ausdrucksmöglichkeiten entscheidend hinzugewonnen. Er konnte dabei auf den Leistungen seiner Vorgänger aufbauen.

Bereits in Karl Ristenparts leider unvollendetem Projekt, alle Bach-Kantaten aufzunehmen, zeichnete sich eine klare Abkehr vom Monumentalstil in der Bach-Interpretation ab. Kammermusikalische Transparenz war Ristenparts Leitbild. Als Uwe Gronostay den Chor 1972 übernahm, formte er den Klang weiter nach einem Kammerchorideal um, gestaltete ihn homogen, sicher in der Intonation und flexibel im Stil. Für diese Neuausrichtung suchte er Partner in Europa wie Eric Ericson und seinen Kammerchor. Er führte Grundsätze historischer Aufführungspraxis in die Arbeit ein, die Marcus Creed systematisch weiterentwickelte. Er gewann Spezialorchester wie Concerto Köln, Freiburger Barockorchester, Akademie für Alte Musik, Orchestre des Champs-Élysées als ständige Partner und konnte den Chor 1995 exklusiv mit dem Label harmonia mundi france verbinden.

Dem RIAS Kammerchor verdanken nicht nur zahlreiche Werke neuer Musik ihre Ur- und Erstaufführung, sondern auch ihre sukzessive Verankerung im Repertoire und maßgebliche Einspielungen. Diese Seite des Repertoires zieht sich wie ein Leitfaden durch die Geschichte des Chores. Dass heute wieder Chormusik in großer stilistischer Vielfalt neu entsteht, ist auch ein Verdienst des RIAS Kammerchores und seines stetigen Engagements für das Neue in der Musik.

Der RIAS Kammerchor ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc berlin.) Gesellschafter sind Deutschlandradio, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin und der Rundfunk Berlin-Brandenburg.
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